Eisbärin Ella im Amazonas

Erschienen: Juni 2020

Bibliographische Angaben

übersetzt von Leena Flegler; Hardcover, 32 Seiten

ISBN: 9783836960632

Couch-Wertung:

90%
Idee
Bilder
Text

Idee

Die Idee einer Expedition nach einer seltenen Pflanze ist originell und hat sogar noch ein wenig historischen Hintergrund. Eisbärin Ella ist sympathisch – man begleitet sie gerne auf ihrer abenteuerlichen Reise.

Bilder

Die bunten Bilder sind ansprechend und harmonieren gut mit dem Text. Schön ist die unterschiedliche Art der Seitengestaltung, die das Betrachten interessanter macht.

Text

Die Texte sind gut verständlich und passen zum Alter der Zielgruppe. Ausrufe und einzelne Kommentare machen den Text lebendig und interessant.

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Kathrin Walther
Abenteuerreise zu den singenden Orchideen

Buch-Rezension von Kathrin Walther Aug 2020

Fremde Länder erkunden, neue Freunde finden und Abenteuer erleben: Reisen in die Ferne beinhalten immer viele Überraschungen und bieten die Möglichkeit, eine andere Natur und fremde Kulturen kennenzulernen. Manche Länder sind viel kälter, sodass man dort Schnee und Eis vorfindet. Weiter im Süden ist es hingegen viel wärmer, oft gibt es Meer und Strand und die Bäume und Pflanzen sind auch ganz anders als hierzulande. Besonders spannende Pflanzen finden sich im dichten Dschungel des Amazonas. Als Eisbärin Ella von ihrem Opa, der früher ein berühmter Pflanzenforscher war, von einer singenden Orchidee erzählt bekommt, hält sie nichts mehr und sie macht sich auf die Suche nach der seltenen Pflanze.

Von der Arktis in den Amazonas

Als Eisbärin Ella im Frühling eine winzig kleine Blume sprießen sieht, ist ihr sofort klar, dass sie in die Fußstapfen ihres Opas Rudi treten möchte, der früher ein berühmter Pflanzenforscher war und auf seinen Reisen viele Zeichnungen von exotischen Gewächsen angefertigt hat. Eine Pflanze hat ihr Großvater auf seinen vielen Reisen nicht finden können und genau das soll nun ihre Mission werden: Die Entdeckung der singenden Orchidee!

Schnell packt sie alles ein, was sie für ihr Abenteuer benötigt und macht sich mit ihrem Paddelboot auf die lange und anstrengende Reise von der Arktis in den Amazonas. Im Gegensatz zu ihrer schneebedeckten und weißen Heimat ist hier alles grün, farbenfroh und durch die Rufe der zahlreichen Tiere auch viel lauter. Direkt nach ihrer Ankunft macht sie sich auf die Suche nach der seltenen Blume, was gar nicht so einfach ist: Hitze, Gewitter, Insekten und Dornen erschweren ihre Mission. Kann Ella dennoch die seltene Blume finden?

Forschungsreise und Entdeckerlust

Sharon Rentta erzählt in ihrem Bilderbuch die abenteuerliche Reise der Eisbärin Ella, die eigentlich in der kalten Arktis wohnt und den gefährlichen Weg in den Amazonas auf sich nimmt, um die singende Orchidee zu finden. Angelehnt an die Geschichten der berühmten Pflanzenforscherinnen Jeanne Baret, Ynés Mexía und Marianne North, die zwischen 1740 und 1890 lebten, lässt auch sie sich nicht von kritischen Stimmen aufhalten und macht sich auf die Reise.

Witzig und spannend berichtet die Autorin, mit welchen Schwierigkeiten die eigentlich Kälte gewöhnte Eisbärin zu kämpfen hat und was sie auf ihrer Reise alles erlebt. Die Länge der Texte variiert dabei, auf manchen Seiten werden die Bilder nur durch einen kurzen Satz begleitet, auf anderen Seiten sind längere Abschnitte zu finden, die jedoch verständlich geschrieben sind. Besonders Ausrufe wie „Donner! Blitz!“ oder die kommentierten Tagebucheinträge lassen die Geschichte lebendig wirken.

Bunte Bilder mit vielen Details

Die Autorin hat ihre Geschichte selbst illustriert, was ihr gut gelungen ist. Die Bilder sind abwechslungsreich, mal geht eine Szene über die komplette Doppelseite, ein andermal ist Ella in fünf verschiedenen Situationen zu sehen und dann wiederum wird sogar die Perspektive des Buches geändert, als Ella von ganz oben aus der nördlichen Arktis in den südlich liegenden Amazonas reist. Die Farben der Bilder sind kräftig, die Szenen sind detailreich, ohne überladen zu wirken. Texte und Bilder harmonieren gut miteinander und die Szenen spiegeln den Inhalt passend wider.

Fazit

Eisbärin Ella im Amazonas überzeugt durch seine abwechslungsreiche Geschichte, die durch passende Bilder ergänzt wird. Dass es die singende Orchidee wirklich gibt und die Figur der Eisbärin Ella an reale Pflanzenforscherinnen angelehnt ist, macht die Handlung realistisch und lädt zu Gesprächen über die Entdeckung der Botanik in der Vergangenheit ein.

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