Buffo, das kleine Bergschaf

Erschienen: Oktober 2020

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen unter dem Titel Buford the little bighorn; aus dem Englischen von Pia Jüngert; Hardcover, 56 Seiten

ISBN: 9783480235667

Couch-Wertung:

94%
Idee
Bilder
Text

Idee

Ein kleines Bergschaf muss seinen Platz im Leben finden und erhält schließlich Anerkennung.

Bilder

Sehr gelungen, die Bilder tragen die Geschichte.

Text

Einfach zu verstehen und nicht zu ausladend.

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Julian Hübecker
Vom Mut zum Anderssein

Buch-Rezension von Julian Hübecker Okt 2020

Buffo lebt wie alle Bergschafe zwischen steilen Felsen und hohen Gipfeln. Doch seine immer größer werdenden Hörner machen ein sicheres Klettern unmöglich, weshalb er ohne Hilfe nicht mehr von Berg zu Berg wandern kann. Daher beschließt er, sich ins Tal zurückzuziehen, wo er nicht Gefahr läuft, abzustürzen. Doch dort warten schon die Jäger…

„Buffo war ein mageres, etwas zu klein geratenes Bergschaf. Wirklich groß an ihm waren nur seine gewaltigen Hörner.“

Für Buffo wird es Zeit, seine bergige Heimat zu verlassen. Seine Hörner sind mittlerweile so groß geworden, dass sie in einem weiten Bogen an seinen Hinterbeinen hinunter bis zu den Vorderbeinen gekrümmt sind und so ein Klettern verhindern. Doch Buffo gibt nicht auf, sondern schließt sich im Tal einer Rinderherde an, wo er gemütlich Tag für Tag das saftige Gras fressen kann. So verlebt Buffo friedlich in Gesellschaft und wohl behütet seine Zeit bis zum Winter, als die Jagdsaison beginnt. Nun ist Buffo wegen seiner Hörner heiß begehrt und muss um sein Leben fürchten. Doch wie soll er entkommen, wenn sein gewaltiger Kopfschmuck ihn bei der Flucht behindert?

Eine außergewöhnliche Geschichte

Es ist eine berührende Geschichte, die Bill Peet erzählt. Man fühlt mit dem einsamen Bergschaf mit und freut sich, als er endlich Freunde findet. Doch so richtig will er auch dort nicht hineinpassen und schließlich steht sogar sein Leben auf dem Spiel. Buffos Geschichte ist eine schöne Herangehensweise, um Andersartigkeit zu thematisieren und zu zeigen, dass jeder seine Besonderheiten und Talente hat. Auch Buffo wird seinen Platz finden.

Getragen wird die Geschichte durch die großartigen Illustrationen. Sehr lebensecht, dennoch leicht verspielt, zeigen die Kolorierungen die typischen Schraffuren von Buntstiften und damit einen erfrischend gewöhnlichen Charakter und keine allzu abgefahrenen Kunsttechniken. Die Bilder bieten auch viel Raum, um zu entdecken und sich eine eigene Geschichte vorzustellen, unabhängig von den Texten.

Fazit

Buffo ist ein sympathisches Bergschaf, das man sehr schnell ins Herz schließt. Er gibt nicht auf, sondern findet sich mit seinem Handicap ab und macht das Beste draus. Dass sein Weg nicht der leichteste ist, hindert ihn nicht daran, diesen weiterzugehen – eine sehr eindringliche Message für Kinder jeden Alters.

Buffo, das kleine Bergschaf

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Letzte Kommentare:
11.11.2020 11:37:56
LeLiPä

„Buffo war ein mageres, etwas zu klein geratenes Bergschaf. Wirklich groß an ihm waren nur seine gewaltigen Hörner.“
Seine Hörner sind permanent im Weg, hindern ihn am Klettern und lähmen seine Herde im gemeinsamen Bergwandern. Also beschließt Buffo alleine weiterzuziehen. Er möchte niemandem zur Last fallen.
Aus anfänglicher Traurigkeit über den Verlust seiner Herde entwickelt sich eine Wut, und Buffo versucht mit aller Macht die gigantischen Hörner loszuwerden. Ohne Erfolg.
Kurzerhand entscheidet er sich für ein Leben jenseits der hohen Berge in der Ebene und verlässt unter Einsatz seines Lebens mutig und entschieden das Gebirge.
Fortan lebt er aus Furcht vor den Menschen inmitten einer Viehherde, die ihn zwar kommentarlos aufnimmt, aber auch nicht weiter beachtet. Hier fällt Buffo am wenigsten auf.
Die Jäger entdecken ihn trotzdem und machen Jagd auf das Bergschaf mit den „preisverdächtig“ langen, außergewöhnlich geformten Hörnern.
Buffo läuft weg. In die Berge. Denn dort kennt er sich aus... Plötzlich erweisen sich die gebogenen Hörner als extrem brauchbar.
Die LeserInnen begleiten das sympathische Bergschaf auf seinem von Höhen und Tiefen gezeichneten Lebensweg.
Ein Buch, das vom Anderssein und bunter Vielfalt erzählt.
Bill Peet (1915-2002) – Autor und Illustrator - war jahrelang Zeichner bei Disney, bevor er selbstständig Kinderbücher schuf und „Buffo“ bereits 1967 erstmalig veröffentlichte.
Seine Illustrationen sind warmherzig. Die Figuren kindgerecht, zum Greifen nah gestaltet.
ine Geschichte, die genau so gut als Disney-Kurzfilm funktionieren könnte.

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