Auf nach Yellowstone!: Was Nationalparks über die Natur verraten

Erschienen: Oktober 2020

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen unter dem Titel  Któredy do Yellowstone?; aus dem Polnischen von Thomas Weiler; Hardcover, 128 Seiten

ISBN: 9783895654008

Couch-Wertung:

69%
Idee
Bilder
Text

Idee

Biologische Zusammenhänge und tierisches Leben kann schon von den Kleinsten verstanden werden. Wer, wenn nicht die Tiere selbst, sollte es besser erklären können?

Bilder

Die ganze Farbpalette wird genutzt und es gibt sehr viel zu entdecken. Manchmal sind die Zeichnungen aber sehr einfach und die Bilder zu überladen.

Text

Lesefreude will nicht wirklich aufkommen, da die Gespräche sehr unnatürlich und zwanghaft wirken.

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Julian Hübecker
Eine abwechslungsreiche Reise durch die Nationalparks der Welt

Buch-Rezension von Julian Hübecker Okt 2020

Willkommen im Bialowieza-Nationalpark in Polen: Hier gibt es nicht nur den letzten Urwald in Europa zu bestaunen, sondern auch jede Menge Tiere, die sonst selten geworden sind. Auch Ula, das Eichhörnchen, und Kuba, das Wisent, leben hier und fühlen sich dort sauwohl. Doch eines Tages bekommen sie einen Brief von Kubas Cousine Dakota, die sie nach Amerika in den Yellowstone-Nationalpark einladen möchte – also nichts wie hin!

Jeder Nationalpark weiß von seinen Besonderheiten zu berichten

Weltweit gibt es mittlerweile fast viertausend Nationalparks, und sie alle haben die Aufgabe, ihre einzigartige Natur für die Nachwelt zu erhalten. So wurde der Bialowieza-Nationalpark gegründet, um die letzten Wisente zu schützen und der Manú-Nationalpark in Peru, um das größte Regenwaldgebiet der Erde zu bewahren: den Amazonas. Ula und Kuba machen sich auf die weite Reise, um sieben verschiedene Nationalparks zu besuchen und dort neue Freunde zu finden.

Jeder Nationalpark wird auf einer Doppelseite bildlich vorgestellt: typische Landschaften, Pflanzen und Tiere werden präsentiert und namentlich genannt. So bekommt man schnell einen Überblick darüber, was man in dem jeweiligen Schutzgebiet finden kann. Weiter geht es im Comic-Stil über Panels, in denen die Figuren miteinander interagieren. In ihren Gesprächen werden sachliche, biologische Zusammenhänge geklärt und viele, viele Themen angesprochen – etwa was passiert, wenn ein Raubtier aus einem natürlichen System herausgenommen wird.

Ein bisschen zu viel des Guten

Aber genau das ist das Problem an diesem Buch: Es scheint, als hätten die Autoren zwanghaft versucht, so viele Sachverhalte zu erklären wie nur möglich. Dadurch erscheinen die Gespräche zwischen den Tieren unnatürlich und zwanghaft auf ein bestimmtes Ziel ausgerichtet. Einige Themen, wie die Sommer- und Wintersonnenwende in der Arktis, hätten getrost weggelassen werden können, sind für den Zusammenhang unnötig kompliziert und nehmen Raum ein, der durch ein bisschen mehr Comicspaß hätte ersetzt werden können.

Die Illustrationen wirken sehr ambivalent: Manche Tiere sind klar zu erkennen und wirklich gut getroffen, andere jedoch weniger oder sind in den Interaktionen zu lapidar. Erfreulich war dagegen die wissenschaftliche Detailtreue, die einen biologischen Hintergrund der Autoren vermuten lässt: Als Biologe war es besonders schön zu sehen, dass die Arten korrekt bezeichnet wurden – hier sind nicht etwa nur Enten zuhause, sondern werden spezifisch Mandarin- und Prachteiderenten genannt. Auch die Kleinsten können schon früh lernen, welche Vielfalt die Tier- und Pflanzenwelt zu bieten hat.

Fazit

Die Frage nach der Bewertung ist nicht leicht: Wenn es nach der Idee geht, hat das Buch klar bestanden; doch die Umsetzung ist nur befriedigend gelungen. Eine Empfehlung ist es für alle, deren Kinder (oder die selbst) sich für die Natur begeistern können und tiefer in die Materie eintauchen möchten.

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