Gnorl

Erschienen: Oktober 2020

Bibliographische Angaben

Illustrationen von Florian Fuchs; Hardcover, 336 Seiten

ISBN: 9783522506823

Couch-Wertung:

61%
Idee
Bilder
Text

Idee

Den Kobold Gnorl schließt man schnell ins Herz, die Freunde Jonas, Anna und Benjamin jedoch ganz schnell aus.

Bilder

Niedliche Schwarz-Weiß-Illustrationen am Anfang jedes Kapitels sind ganz nett, aber nicht gerade nötig.

Text

Schreibstil ist flüssig, jedoch kann der Aufbau der Welt mehr Fantasie vertragen.

Leser-Wertung

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Julian Hübecker
Eine Reise in eine neue Welt

Buch-Rezension von Julian Hübecker Dez 2020

Jonas hat überhaupt keine Lust, seine Ferien im Schwarzwald zu verbringen. Doch dann lernt er die Geschwister Anna und Benjamin kennen. Gemeinsam entdecken sie Wesen, die eigentlich in das Reich der Mythen und Legenden gehören: Kobolde. Sie folgen einem von ihnen tief unter die Erde und kommen einer Verschwörung auf die Spur, die alle Kobolde in Gefahr bringen wird…

„Es wurde immer rätselhafter, immer absurder und auch immer unheimlicher. Das merkwürdige Geschöpf hatte ihn tatsächlich zu einer versteckten Treppe geführt – einer Treppe unter der Erde.“

Was langweilig und ohne echten Lichtblick begann, artet nun in ein waschechtes Abenteuer aus: Jonas, Anna und Benjamin landen in einer unterirdischen Welt, wo Schlafmaden einem das Gehirn leer saugen, blinde Höhlendrachen dich zum Fressen gern haben und ein grausamer Koboldkönig nur auf sein eigenes Wohl bedacht ist. Doch das Gefährlichste: Menschen sind im Koboldreich auf Todesstrafe verboten. Daher begibt sich der sympathische Kobold Gnorl auch in höchste Gefahr, als er die drei Kinder vor dem Drachen rettet und in die Koboldstadt führt.

Blöderweise verliert Jonas unterwegs sein Handy, und daher ist den Kobolden rasch klar, dass Menschen den Weg in die unterirdische Stadt gefunden haben. Der Koboldkönig ist außer sich – schließlich steht seine Herrschaft auf wackligen Füßen: Sein Volk wird durch Drogen willenlos gemacht und jede Verbindung zur Oberfläche könnte seine Machtposition kippen. Jonas, Anna und Benjamin müssen sich einiges einfallen lassen, um den König zu stürzen…

Lässt einiges vermissen

Sowohl Titel als auch Cover sind sehr ansprechend: Der Name Gnorl scheint wie geschaffen, um von einem Kobold getragen zu werden. Gleichzeitig bietet das Coverbild eine passende Interpretation der kleinen Wesen und verspricht gleichzeitig viel Fantasie. Hier hat sich der Autor auch ein paar Neuheiten einfallen lassen: Schlafmotte und Rennmotte sind interessante Lebewesen der Welt zwischen Erde und Gestein.

Darüber hinaus bleiben die eigentlichen Stars jedoch recht eindimensional. Bis auf Gnorl sind die Kobolde uninteressant, zeichnen sich vielmehr stereotypisch aus und eine einzigartige Kultur will nicht so recht entstehen. Auch die Kinder glänzen nicht gerade durch Einfallsreichtum und Raffinesse – sie kommen geradezu unsympathisch daher, schaffen untereinander keine nennenswerte Bindung und bleiben dabei farblos.

Dabei hätte aus der Idee wirklich etwas werden können, hätte man mehr auf die Pfiffigkeit der Kinder gesetzt, die – anstatt sich mitten in eine Schlacht der Kobolde zu werfen (die irgendwie unnötig erschien) – andere Wege hätten finden können, um dem König das Handwerk zu legen. Immerhin Gnorl konnte begeistern und war eine interessante Figur mit hohem Wiedererkennungswert. Der flüssige Schreibstil des Autors hat die Geschichte zumindest nicht zäh werden lassen.

Fazit

Leider konnte das Buch nicht völlig überzeugen, da die drei Kinder nicht gerade die Geschichte tragen konnten. Auch der Koboldwelt hat einiges an Fantasie gefehlt. Dennoch kann ich jedem ans Herz legen, den kleinen Kobold Gnorl kennenzulernen, der ein kleiner Lichtblick war.

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