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Es geht um Indianer, Goldgräber und Kopfgeldjäger in San Francisco nach dem großen Goldrausch – endlich mal eine etwas andere Geschichte hinter geheimnisvoller Kulisse.

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Ein flüssiger und ansprechender Schreibstil macht die Geschichte angenehm zu lesen.

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Sandra Dickhaus
Zwei unterschiedliche Mädchen, die etwas verbindet

Buch-Rezension von Sandra Dickhaus Sep 2020

Der Wilde Westen, zwei Mädchen, deren Schicksal scheinbar miteinander verbunden ist, Kopfgeldjäger, die die Verfolgung aufnehmen, ein Kampf durch die Wildnis – all dies erwartet den jungen Leser, wenn er das schön gestaltete Buch in die Hand nimmt und zu lesen beginnt.

Endlich mal ein Roman, der völlig anders, als das, was die meisten Kinder lesen, und bestimmt genauso packend ist – wenn nicht sogar noch ein bisschen mehr. Zwei Erzählstränge, nämlich abwechselnd aus der Sicht Tahnees, einem einfachen Mädchen, das mit ihrem Vater in einer Hütte lebt, und anhand von Tagebucheintragungen eines reicheren Mädchens namens Tara, die auf einem herrschaftlichen Anwesen lebt, lassen den Leser das Geschehen erfahren. Doch was genau verbindet die beiden Elfjährigen?

Zwischen Goldrausch und Sklavenhandel

Die Erzählung beginnt mitten im Geschehen und vermag sofort Spannung aufzubauen. Ein mysteriöser Mann, der Tahnees Vater sucht und nicht besonders vertrauenserweckend erscheint, taucht bei dem Mädchen auf, das alleine Zuhause ist. Es kommt soweit, dass Tahnee fliehen muss. Dieser Mann ist ein Kopfgeldjäger, der es auf ihren Vater abgesehen hat. Schon hier wird deutlich, dass der Wilde Westen ein „gesetzloser Ort“ ist, der von Verbrechen bevölkert wird und voller Gefahren ist, wie Taras Großvater, der sie aufzieht, immer zu ihr sagt. Der sieben Jahre zuvor begonnene Goldrausch hat das ganze Land verändert. Während Tara ihrem Tagebuch die Geschehnisse rund um das Anwesen anvertraut, irrt Tahnee durch die Wildnis, lernt einen Indianerjungen kennen, vertraut sich einem schwarzen Mann an und macht die ersten Begegnungen mit der Thematik des Sklavenhandels und der Problematik anderer Menschen mit nicht weißer Hautfarbe. Mit Fortbeginn ihrer Reise erfährt man immer wieder weitere Bruchstücke ihrer persönlichen Familiengeschichte.

Doch auch bei Tara geschieht es etwas: Ein ihr unbekannter Mann kreuzt mehrmals ihren Weg, in der Stadt und auch mitten in der Nacht auf dem Anwesen. Als ihr Großvater von diesem Mann erfährt, erleidet er einen Schwächeanfall. Um wen handelt es sich? Warum zeigt sich ihr Großvater so schockiert?

Zum Ende der Geschichte, die in zwei Teilen erzählt wird, nähern sich Tahnee und Tara an, auch wenn sie noch nie voneinander gehört, geschweige denn sich gesehen haben. Doch irgendetwas scheint sie zu verbinden…

Locker zu lesen

Ein flüssiger und ansprechender Erzählstil lässt die Spannung nicht abreißen. Die Kapitel haben eine angenehme Länge. Als Leser schwankt man zwischen Rührung, Spannung und der Erwartung, dem Geheimnis auf die Spur zu kommen. Die beiden Mädchen und ihre Abenteuer schließt man sofort ins Herz, so unterschiedlich sie auch sind: Tara, die Überbehütete und Tahnee, die Wilde.

Fazit

Rasant nimmt der Roman Fahrt auf und enttäuscht nicht. Unerwartete Geschehnisse, Geheimnisse und auch historische Gegebenheiten lösen sich ab, ohne dass man es bewusst merkt. Denn im Grunde will man nur eins: Dem Geheimnis auf die Spur kommen. Endlich mal keine übernatürlichen Geschehnisse, sondern der Kampf ums nackte Überleben nur mit den menschlichen Instinkten.

Tara und Tahnee: Verloren im Tal des Goldes

Tara und Tahnee: Verloren im Tal des Goldes

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