Rory Shy, der schüchterne Detektiv

Erschienen: August 2020

Bibliographische Angaben

Hardcover, 320 Seiten

ISBN: 9783764151881

Couch-Wertung:

71%
Idee
Text

Idee

Ein schüchterner Detektiv ist ein Novum. Die Umsetzung ist ein wenig unausgewogen, hat aber viel Witz auf Lager.

Text

Die Geschichte ist bis zur Fallauflösung rund. Einzelne Schwächen lassen sich wegen der grandiosen Idee verschmerzen.

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Julian Hübecker
Ein etwas anderer Detektiv

Buch-Rezension von Julian Hübecker Sep 2020

Die kostbare Sprudel-Perle der Millionenerbin Charlotte wird gestohlen. Während die Polizei Versicherungsbetrug wittert, vermutet der schüchterne Detektiv Rory etwas anderes; gemeinsam mit seiner Praktikantin Matilda geht er seinem Verdacht nach. Doch wer sollte einen Grund haben, Charlotte ins Gefängnis zu bringen?

„Schüchternheit ist eine Form der Aufrichtigkeit.“

Die 12-jährige Matilda ist begeistert von Kriminalfällen. Daher ist sie völlig aus dem Häuschen, als sie zufällig dem berühmten schüchternen Detektiv Rory Shy begegnet und ihn aus einer misslichen Lage befreit. Zum Dank dürfen sie und ihr Hund Doktor Herkenrath ihm bei seiner Arbeit assistieren.

Der erste Fall kommt prompt: Der Millionenerbin Charlotte Sprudel wird die wertvolle Sprudel-Perle aus einem geschlossenen Safe gestohlen, zu dem nur sie die Tastenkombination weiß. Der stümperhafte Kommissar Valko beschuldigt gleich Charlotte. Da Rory Shy heimlich in sie verliebt ist, ist es für ihn eine besondere Herzensangelegenheit, der jungen Frau zu helfen.

Das Problem: Rory ist so scheu, dass er keine Verdächtigen befragen kann. Über seine Schüchternheit gibt es viele Geschichten: So soll er etwa einmal fast ertrunken sein, weil er nicht auf sich aufmerksam machen und anderen irgendwelche Umstände bereiten wollte. Doch wie hat der Detektiv bislang seine Fälle lösen können? Matilda hat sich nicht nur fest vorgenommen, den Täter zu schnappen, sondern auch, hinter Rorys Geheimnis zu kommen.

Eine Menge „Ähms“ und „Ähs“

Rory Shy ist mal eine witzige Alternative zu den klassischen Detektivrollen, die man so kennt: Sein Verstand ist blitzgescheit, doch seine Schüchternheit bringt ihn immer wieder in Bedrängnis. Das ist Anfangs, äh, also wie soll ich sagen, ähm, räusper, noch sehr amüsant, hüstel, hüstel, aber irgendwann, äh, dann doch ein wenig, äh, nervig – also, wenn es keine Umstände bereitet. Matilda als Gegenpol kommt da gerade recht, um ein wenig die Lockerheit zurückzubekommen.

An sich erinnert die Geschichte sehr an alte Klassiker, wie die Fälle von Miss Marple: Es gibt ein Setting, wo ein Verbrechen passiert ist, und viele Verdächtige wuseln darum herum, jeder hat seine eigene Geschichte zu erzählen, die mit der Zeit aber Risse bekommt. Schön ist hier, dass zu Anfang des Buches jede Figur illustriert vorgestellt wird – so hat man schnell ein Gesicht vor Augen und kann diese zuordnen.

Während das alles ein schönes Gesamtbild ergeben hat, war Matilda mit ihren 12 Jahren sehr frühreif. Sie hat teilweise Begriffe verwendet, die unter Erwachsenen kaum fallen, sie fährt den Verdächtigen selbstbewusst über den Mund und sie weiß diese auch auszutricksen. Ich hätte mir hier mehr eine kindliche Natur gewünscht, die zwar durchaus Pfiff hat, aber dennoch altersgerechter präsentiert wird.

Fazit

Der schüchterne Detektiv ist ein Unikat und spielt seine Rolle ein wenig zu perfekt. Doch seine Art führt zu einigen witzigen Situationen, und auch die Entwicklung des Falls ist nicht vorhersehbar, sondern hat die ein oder andere Überraschung parat.

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