Das magische Haus auf dem Hügel

Erschienen: November 2020

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen unter dem Titel The House on Hoarder Hill; aus dem Englischen von Oliver Latsch; Hardcover, 304 Seiten

ISBN: 9783492705486

Couch-Wertung:

90%
Idee
Text

Idee

Zwei Geschwister auf einem magischen Abenteuer: Nicht neu, aber sympathisch umgesetzt.

Text

Ein wenig Länge muss man verkraften, doch das geschieht leicht, weil es sich flüssig lesen lässt.

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Julian Hübecker
Wenn ein Zauber schief läuft…

Buch-Rezension von Julian Hübecker Jan 2021

Die Geschwister Hedy und Spencer dürfen einige Wochen bei ihrem Großvater verbringen, da ihre Eltern auf Geschäftsreise sind. Die beiden sind sehr aufgeregt, da sie noch nicht viele Berührungspunkte mit Opa haben; außerdem lebt er alleine in einem großen, unheimlichen Haus. Hier geschehen unerklärliche Sachen, sie schließen Freundschaften mit Gegenständen und kommen dem Geheimnis ihrer verschwundenen Großmutter auf die Spur...

„Die beiden Tiere lachten lauthals. ‚Ihr hättet mich mal sehen sollen, als ich noch einen Körper hatte. Wie ich die Menschen gejagt habe!‘, keuchte Doug.“

Opa John lebt sehr einsam in seinem stattlichen Haus, seitdem viele Jahre zuvor einer seiner Zaubertricks schiefging und dadurch seine Frau verschwand. Noch immer trauert er um diesen Verlust und hat der Zauberei abgeschworen. Doch Hedy und Spencer sind neugierig; vor allem Spencer will seinem Großvater nacheifern und ein großer Zauberer werden. Opa John indes warnt die Kinder wiederholt vor den Gefahren und verbietet es ihnen, im Haus irgendwas anzufassen, um nicht aus Versehen einen Zauber auszulösen.

Doch echte Zauberei gibt es nicht – oder doch? Die Geschwister werden eines Besseren belehrt, als immer wieder unmögliche Dinge geschehen: ein sprechender Hirschkopf und Bärenteppich, eine sich bewegende Ritterrüstung oder ein musikliebender Geist. Auch unheimliche Botschaften tauchen auf – sollten diese etwa von ihrer Großmutter stammen, die irgendwo gefangen ist und sich nicht alleine befreien kann? Es scheint, als seien die Kinder ihre letzte Hoffnung. Doch was ist damals wirklich passiert? Und welche Rolle spielt Opa John dabei? Aufgeregt stürzen Hedy und Spencer sich ins Abenteuer, das schnell sehr gefährlich wird…

Sehr locker zu lesen

Das Autorinnenduo hat eine sehr harmonische Geschichte entwickelt, der man unheimlich gerne folgt, um das Geheimnis gemeinsam mit den Geschwistern zu ergründen. Hedy und Spencer sind typische Geschwister, die sich auch mal gerne ankeifen, aber in wirklich wichtigen Momenten an einem Strang ziehen. Sie beweisen an den richtigen Stellen Mut, was aber nicht zu übertrieben wirkt; die kindliche Angst kommt immer wieder durch.

Und da hat das Haus auf dem Hügel so einiges zu bieten: unzählige dunkle Räume vollgestellt mit allerhand Plunder, ein abgeschlossener Dachboden und Wasserspeier auf dem Giebeldach. Hier kann man viel entdecken, was den Autorinnen einiges an Möglichkeiten eröffnet, die Geschichte voranzutreiben. Dabei haben sie viel Fantasie bewiesen, um keine Langeweile aufkommen zu lassen. Ein Bösewicht darf natürlich auch nicht fehlen, wobei nicht in Schwarz und Weiß kategorisiert wird, sondern viele Facetten ausprobiert werden.

Schön ist auch das Eingehen auf familiäre Werte, auf Vertrauen und Liebe, und dass man auch verzeihen kann, wenn man Fehler gemacht hat. Mikki Lish und Kelly Ngai haben genau die richtige Rezeptur gefunden, um von allem ein bisschen zu haben, ohne sich zu sehr zu versteifen.

Fazit

Das magische Haus auf dem Hügel hält, was es verspricht, denn das Haus hat wirklich einiges zu bieten. Erfrischend leicht zu lesen, wird das Buch viele Leser von sich überzeugen können, die Fans von Zauberei sind und ein magisches Abenteuer erleben wollen.

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