Die Heinzelmännchen von Köln

Erschienen: Oktober 2020

Bibliographische Angaben

Illustrationen von Eve Tharlet; Hardcover, 32 Seiten

ISBN: 9783314105395

Couch-Wertung:

80%
Idee
Bilder
Text

Idee

Die Kölner Handwerker schlafen und die Heinzelmännchen und -frauchen arbeiten.

Bilder

Alles ist heinzelig rot, heimelig altmodisch und voller Details und sehr gemütlich.

Text

Mengen und mischen, stopfen und wischen, kappen mit Beilen, schnitzen an Speilen – was die Heinzelmännchen so alles wegschaffen ist großer Vorlesespaß.

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Sigrid Tinz
Sie backen und schaffen und wringen und schuften

Buch-Rezension von Sigrid Tinz Nov 2020

Die Heinzelmännchen von Köln sind ein Klassiker der Kindergedichte. Der Autor, der Dichter, hat im 19. Jahrhundert gelebt, die Story ist wirklich sehr alt. Man muss dem Buch also nachsehen, dass nicht nur die Berufe veraltet sind, sondern auch das Gesellschaftsbild und nur die Männer wichtig arbeiten, während der einzige Auftritt eines „Weibes“ am Ende dazu führt, dass Schluss ist mit den paradiesischen Zuständen. Zu neugierig ist die Frau mal wieder, streut Erbsen hin, die Männchen stürzen und werden kurz sichtbar – um dann für immer zu verschwinden. Immerhin: Die Heinzelmännchen sind auch Frauchen, zumindest im Bild sind auch eindeutig als weiblich zu erkennende Heinzelwesen dabei. Sie alle sind dicke und knuddelige Gesellen und Gesellinnen, in rote Kapuzenmäntel gehüllt und mit einer Kerze auf dem Kopf.

Die Stadt auf den Bildern hat optisch nichts mit Köln zu tun, es ist ein kleines Fachwerkstädtchen wie aus dem Museum. Aber es ist ja auch schon sehr lange her.

„Wie war zu Köln es doch vordem

Mit Heinzelmännchen so bequem

Denn, war man faul – man legte sich

Hin auf die Bank und pflegte sich.“

Die Heinzelwesen dagegen sind die ganze Nacht beschäftigt. Arbeiten sich Seite für Seite durch jeden Handwerkerbetrieb der Stadt, „klappen und lärmen und rupfen und zupfen und hüpfen und traben und putzen und schaben – und eh ein Faulpelz noch erwacht, war all sein Tagewerk bereits gemacht.“

Abgesehen vom altmodischen Inhalt ist das Buch ein wortspielerisches und lautmalerisches Vorlesevergnügen und auch beim Nachsprechen macht es Spaß und die Kinder lernen so einiges an neuen Wörtern, wenn sie den Heinzeln zusehen und zuhören, wie sie da „rollten und hoben mit Winden und Kloben und senkten und gossen und panschten und mengten und manschten.“ Dass nicht alle Wörter heute noch bekannt und gebräuchlich sind, macht rein gar nichts.

Fazit

Die Heinzelmännchen von Köln sind die Hauptpersonen in diesem 200 Jahre alten Gedicht, das voller Sprachspiel und lustigen Worten steckt. Altmodisch vom Inhalt, putzig neu illustriert.

 

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