Ach du Schreck, der Bär ist weg!

Erschienen: September 2020

Bibliographische Angaben

Illustrationen von Joelle Tourlonias; Pappbilderbuch, 20 Seiten

ISBN: 9783845837369

Couch-Wertung:

92%
Idee
Bilder
Text

Idee

Auch wenn es sich bereits um den fünften Band rund um die Abenteuer von Ben und Bär handelt, wirkt die Geschichte nicht ausgelutscht und kann wieder durch ihre sympathischen Charaktere überzeugen.

Bilder

Die Illustrationen überzeugen durch ihre harmonische Farbwahl und viele kleine Details. Die Bilder passen gut zu den Texten und greifen den Inhalt gut auf.

Text

Die Texte passen sprachlich und inhaltlich gut zum Alter der Zielgruppe und sind alltagsnah geschrieben.

Leser-Wertung

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Kathrin Walther
Hilfe! Das Lieblingskuscheltier ist weg!

Buch-Rezension von Kathrin Walther Jan 2021

So ein Kuscheltier ist schon toll! Mit ihm kann man gemeinsam spannende Abenteuer erleben, man ist nie allein und nachts kann man prima mit ihm kuscheln. Eltern finden Lieblingskuscheltiere meistens auch hilfreich, denn womit lässt sich das Kind im Notfall schneller beruhigen oder zum Einschlafen bringen als mit dem Lieblingsteddy, der Babypuppe oder dem abgegriffenen Kuschelhund? Doch kann so ein Lieblingskuscheltier auch zu dramatischen Szenen führen, etwa dann, wenn es nach vielen Schmuseeinheiten auch mal in die Waschmaschine muss oder einfach unauffindbar ist. Genau dieses Problem hat Ben, als er mit seinem Kuschelbär auf dem Spielplatz ist und dieser plötzlich weg ist…

Wo ist Bär?

Ben und sein Teddy „Bär“ sind beste Freunde. Klar, dass Bär überall mithin darf. Als Ben zusammen mit seinem Papa und dem Babygeschwisterchen auf den Spielplatz geht, kommt Bär natürlich auch mit. Dort ist auch Bens Freund Tom mit seinem Hasen, der schon ziemlich schmutzig vom ganzen Spielen ist. Damit Bär sauber bleibt, setzt Ben ihn lieber auf die Bank, von wo aus er Ben, Tom und Hase beim Spielen zuschauen kann. Als plötzlich ein wildes Geschnatter ertönt, wollen die beiden Jungen natürlich wissen, was los ist und gehen mit ihren Papas auf den Hügel, um den Teich sehen zu können. Von dort können sie beobachten, wie ein kleiner Hund zwischen den Enten herumtollt und diese in große Aufregung versetzt. Das würde Bär sicher auch gefallen, denkt sich Ben und will ihn holen, doch Bär ist nicht mehr da! Nirgends kann er ihn entdecken. Ob Ben Bär wohl wiederfindet?

Spielplatzabenteuer für kleine Abenteurer

Ach du Schreck, der Bär ist weg! ist bereits der fünfte Band rund um die Abenteuer von Ben und Bär. Wie auch in den vorherigen Büchern sind Ben und Bär unzertrennlich und machen alles gemeinsam. Ging es zuvor ums Baden, Schlafen oder Kranksein, geht es in der aktuellen Geschichte ums Verlieren und Wiederfinden und die damit verbundenen Gefühle.

In einfachen und kurzen Texten, die gut zum Alter der Zielgruppe passen, erzählt Michael Engler von Bens Spielplatzabenteuer. Dabei geht er auf die unterschiedlichen Gefühle von Ben während des vermeintlichen Verlusts von Bär ein, die wohl jeder kleine Kuscheltierliebhaber nachvollziehen kann. Die Figuren sind sympathisch und die Szenen alltagsnah, sodass es nicht schwerfällt, sich in die Geschichte hineinzuversetzen. Positiv fällt auf, dass Ben und sein Freund Tom mit ihren Papas auf dem Spielplatz sind und nicht wie in vielen anderen Kinderbüchern der Alltag von Müttern dominiert wird.

Freundliche Bilder mit vielen Details

Wie auch in den vorherigen Bänden und vielen anderen Bilderbüchern von Michael Engler illustriert Joëlle Tourlonias auch diesen Band. Die Figuren wirken gewohnt sympathisch und es macht Spaß, sie durch die Geschichte zu begleiten. Viele kleine Details laden zum genauen Betrachten und Entdecken ein, sodass es den kleinen Zuhörern beim Anschauen nicht langweilig wird. Bens Gefühle spiegeln sich gut erkennbar in seinem Gesicht wider und lassen sich auch von jüngeren Kindern gut erkennen.

Fazit

Alles in allem steht Michael Englers neuester Band rund um die Abenteuer von Ben und Bär seinen Vorgängern in nichts nach und wird erneut den Geschmack der kleinen Zuhörer (und ihrer Vorleser) treffen. Wer die vorherigen Bücher nicht kennt, kann mit dieser Geschichte beginnen, da kein Vorwissen bezüglich der Figuren oder der Handlung vorausgesetzt wird. Die alltagsnahe Geschichte passt sowohl sprachlich als auch inhaltlich zum Alter der Zielgruppe und auch die Bilder können durch ihren warmen und freundlichen Stil auf ganzer Linie überzeugen.

 

Ach du Schreck, der Bär ist weg!

Ach du Schreck, der Bär ist weg!

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