Frau Klingwohl spielt nicht mehr Klavier

Erschienen: November 2020

Bibliographische Angaben

Illustrationen von Hermann Forschner; Hardcover, 36 Seiten

ISBN: 9783982045559

Couch-Wertung:

78%
Idee
Bilder
Text

Idee

Die beiden Freunde wollen die Musik retten und gehen dafür ein kleines Abenteuer an. Etwas unaufgeregt, dafür aber mit viel Herzblut geschrieben.

Bilder

Sehr pastellig und farbenfroh; viel zu entdecken und zu beobachten.

Text

Etwas zu einfach geschrieben, aber leicht zu folgen.

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Julian Hübecker
Eine Liebeserklärung an die Musik

Buch-Rezension von Julian Hübecker Jan 2021

Der Mäuserich Vivaldi ist ein kleiner Musikliebhaber, der am liebsten der Klavierlehrerin Frau Klingwohl beim Spielen zuhört. Doch eines Tages verstummt ihr Klavier und Vivaldi ist darüber sehr traurig. Woran mag es wohl liegen, dass Frau Klingwohl nicht mehr spielt? Gemeinsam mit seinem Freund Antonio begibt er sich auf die Suche nach Antworten…

Für Musikliebhaber

Doch es ist gar nicht so einfach, ins Haus von Frau Klingwohl zu kommen, denn bei ihr wohnt auch der Kater Figaro – und der hat Mäuse zum Fressen gern. Also heißt es: auf leisen Pfoten hineinschleichen und schnell ins Klavier geschlüpft! Dort finden die beiden endlich heraus, was dem Klavier fehlt: Eine schwangere Mäusedame namens Clara baut ein Nest für ihre Kleinen und nagt dabei unbeabsichtigt das Klavier kaputt. Eine Lösung muss her – denn was gibt es Schöneres für kleine Mäusekinder, als mit stimmungsvoller Musik aufzuwachsen?

Etwas für die Augen und für die Ohren

Gabi Kern hat sich mit einem Musikwissenschaftler zusammengetan, der sogar die Illustrationen beigesteuert hat. Diese sind sehr pastellig geraten, dadurch farbenfroh und kräftig. Der Zeichenstil ist manchmal etwas unaufgeräumt, aber sehr dynamisch. Es gibt viel zu entdecken auf den Bildern, die ganzseitig dem Text gegenübergestellt sind.

Die Texte sind groß geschrieben und gut leserlich, die Sätze manchmal zu simpel geschrieben, aber sehr liebevoll. Die Mäuseriche Vivaldi und Antonio sind ein eingespieltes Team, das mit viel Raffinesse eine Lösung für Claras und Frau Klingwohls Problem findet.

Zum Schluss kann das von Gabi Kern und Hermann Forschner komponierte Lied „Musikalische Mäuse“ über einen QR-Code aufgerufen und angehört werden. Dieses Hörerlebnis gelingt fantastisch und passt zur Geschichte.

Fazit

Eine niedliche Geschichte über zwei Mäuseriche, die gerne Musik hören. Das dazugehörige Lied ist ein Earcatcher und macht das Buch nochmal besonders.

Frau Klingwohl spielt nicht mehr Klavier

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