Ben Bär, der Bienenzüchter

Erschienen: März 2021

Bibliographische Angaben

übersetzt von Hana Hadas; Hardcover, 88 Seiten

ISBN: 9783968260013

Couch-Wertung:

85%
Idee
Bilder
Text

Idee

Die Leitfigur Ben Bär führt verständlich in die Bienenhaltung ein.

Bilder

Die Bilder vermitteln einen Eindruck von den wesentlichen Bereichen der Imkerei.

Text

Durch die Erklärungen kann ein Kind die Sache weitgehend nachvollziehen.

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Rita Dell'Agnese
Imkerei schlüssig erklärt

Buch-Rezension von Rita Dell'Agnese Jun 2021

Bevor der goldgelbe Honig aufs Brot kommt, müssen Bienen und Imker viel tun. Ben Bär ist ein solcher Imker. Zusammen mit der Großmutter pflegt er die Bienenstöcke und erntet  schließlich den Honig, den die Bienen im Laufe des Sommers zusammengetragen haben. Damit die Bienen im Winter überleben können und keinen Hunger leiden müssen, füttert Ben Bär die Insekten rechtzeitig mit Zuckerwasser. Doch auch im Winter, wenn die Bienen schlafen, gibt es für den emsigen Imker so einiges zu tun. Schließlich müssen im Frühjahr die Waben wieder sauber und bereit sein, um neuen Honig aufnehmen zu können.

Einzelne Schritte gut erklärt

Die Autorin hat mit Ben Bär eine sympathische Leitfigur für dieses Sach-Bilderbuch geschaffen. Dass der Imker durch die Großmutter in seiner Tätigkeit unterstützt wird, gibt der Autorin die Möglichkeit, eine breitere Erklärbasis zu schaffen. Sehr schön lässt Aneta Františka Holasová die Kinder Einblick nehmen in das Innere des Bienenstocks und erklärt, weshalb die verschiedenen Schritte nötig sind, um später Honig ernten zu können. Leider werden dabei aber immer mal wieder einzelne Dinge ausgelassen, so dass es vorkommen kann, dass es in der Erklärung einen Bruch gibt, den die Eltern im besten Fall durch eigenes Wissen überbrücken können.

Farben sehr eingeschränkt

Die Zeichnungen sind liebevoll gestaltet und die Kinder können gut nachvollziehen, was sie auf den Bildern sehen. Allerdings hat die Autorin und Illustratorin bei der Ausgestaltung der Bilder auf ein sehr begrenztes Farbenspektrum zurückgegriffen, was die Bilder mit der Zeit etwas eintönig und uninteressant macht. Zwar tauchen im Buch dann doch etwa ein roter Fliegenblätter-Pilz, blaue Kornblumen oder farbige Bienenkästen auf, doch bleibt es im Wesentlichen bei den Farbtönen Braun, Olive, Ocker und Gelb in verschiedener Intensität. Zusammen mit dem Umstand, dass es teilweise sehr tief gehende Erklärungen sind, die die Kinder hier präsentiert bekommen, ist die Gefahr groß, dass die Betrachterinnen und Betrachter das Interesse vorschnell verlieren.

Fazit

Wer sich vertieft mit dem Thema „Bienen“ oder „Honig“ befassen will, bekommt hier eine wunderbare Erklärung geliefert, die an manchen Stellen allerdings leicht lückenhaft ist. Stimmungsvolle Bilder in einem eng gehaltenen Farbspektrum und eine thematisch durchdachte Gliederung runden das Werk ab.

Ben Bär, der Bienenzüchter

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