Ziemlich beste Schwestern - Ich glaub, mich tritt ein Huhn!

Erschienen: September 2020

Bibliographische Angaben

Illustrationen von Sharon Harmer; Hardcover, 122 Seiten

Band 6 von 6 aus der Ziemlich beste Schwestern-Reihe

ISBN: 9783845838564

Couch-Wertung:

100%
Idee
Bilder
Text

Idee

Zwei Schwestern, die man einfach lieb haben muss, hecken lustige Streiche aus.

Bilder

Bund und individuell gestaltete Illustrationen zeigen die beiden Mädchen in lustigen Situationen.

Text

Ansprechend und in großer Schrift geschrieben lässt sich das Buch flüssig und in kindgerechter Sprache lesen.

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Sandra Dickhaus
Mimi und Flo hecken wieder lustige Streiche aus

Buch-Rezension von Sandra Dickhaus Feb 2021

Die zwei Schwestern Mimi und Flo laufen hier auch wieder zu Hochformen auf, so wie man sie als Leser der vorherigen Bände der Kinderbuchreihe kennt. Endlich wird ihr Traum wahr: Sie dürfen Hühner im eigenen Garten halten! Papa hat dafür extra ein neues Häuschen besorgt, das so gemütlich aussieht, dass die Mädels doch eigentlich auch bei ihren neuen Tieren schlafen könnten. Gesagt, getan, aber was lauert dort in der Nacht? Ein Fuchs? Eine riesige Nacktschnecke? Das ist nicht das einzige Abenteuer, das Mimi und Flo in ihrem ganz und gar nicht tristen Alltag bestehen müssen. Mama schickt sie nämlich noch zum Einkaufen. Doch wie viele Tomaten verbergen sich hinter „300 g“ – genau das hat Mama auf den Zettel geschrieben? Beide sind sich einig, es muss sich um 300 große Tomaten handeln. Ob der Einkaufswagen da reicht? Auch die kleine Schwester Nina lernt ihre großen Schwestern immer wieder von einer neuen Seite kennen, auch wenn sie manchmal echt nervt, denn sie schreit und schläft eigentlich immer nur im Wechsel.

Dadurch, dass die Abenteuer und die verrückten Ideen aus der Sicht Mimis geschildert werden, wirkt das Ganze noch viel lustiger, denn die Wahrnehmung von Kindern ist ja immer noch eine andere. Da können auch die Eltern nicht lange sauer sein, wenn mal wieder etwas schief geht. Auch die Sprache, die eher einer gesprochenen als einer geschriebenen ähnelt, trifft genau die Humorigkeit der Situationen und wirkt hierdurch absolut authentisch. Die Illustrationen sind an den richtigen Stellen im Buch eingesetzt und bilden häufig die chaotischen Ideen der beiden Schwestern ab. An den Gesichtsausdrücken der gemalten Figuren kennt man sofort deren Gemütszustand. Dabei handelt es sich nicht um Situationen, die unrealistisch sind, sondern auch in den Alltag einer jeden Familie passen könnten.

Fazit

Dieses Buch, so wie alle der Reihe, eignet sich hervorragend zum Vorlesen ab fünf Jahren, und zum Selbstlesen ab der zweiten Klasse. Kurze Kapitel, eine gut leserliche Schrift und die perfekte Größe der Buchstaben unterstützen das Leseabenteuer. Dabei ist das gemeinsame Lesevergnügen hier doch vorzuziehen, denn so kann man zusammen lachen und schmunzeln. Die ziemlich besten Schwestern muss man einfach lieb haben, auch wenn sie noch so chaotisch sind. Alltagssituationen direkt aus dem Kindermund!

Ziemlich beste Schwestern - Ich glaub, mich tritt ein Huhn!

Ziemlich beste Schwestern - Ich glaub, mich tritt ein Huhn!

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