Couch-Wertung:

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Idee
Bilder
Text

Idee

11 Geschichten zur abendlichen Lesestunde - mit Sonderseite zur einfachen Auswahl der "Lieblingsgeschichte".

Bilder

nette, ansprechende Illustrationen, auf die Zielgruppe abgestimmt.

Text

nachvollziehbar mit Bezug zum kindlichen Alltag. Etwas zu viel Verniedlichungen im Text.

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Kinderbuch Couch

Buch-Rezension von Kinderbuch Couch Mär 2006

Welche Geschichte darf es heute sein? Der Esslinger-Verlag schickt mit ";Einschlafgeschichten"; ein Vorlesebuch zur abendlichen Lesestunde ins Rennen, aus dem die Kinder ganz einfach ihre Lieblingsgeschichte selbst auswählen können.

11 kleine Geschichten erzählt Ursula Keicher schon für die Allerkleinsten. Zum Beispiel vom Hasen Lilly, der nicht einschlafen möchte und erst von der Mama aufgezählt bekommen muss, was er am Tage mit all seinen Sinnen erlebt hat. Maus Niko und Lea streiten sich darüber, wen Mama am liebsten hat und natürlich kann nur Mama selber den Streit schlichten. Mia das Äffchen fragt ängstlich, warum es nachts so dunkel ist. Gut, dass Mama es beruhigen kann. Bruno Bär erzählt seinem Papa, was er alles machen möchte, wenn er groß ist. Natürlich gehört dazu auch ";…so spät ins Bett gehen, wie ich mag."; Aber es wären natürlich alles keine richtigen Gute-Nacht-Geschichten, wenn es nicht am Ende einer jeden Geschichte heißen würde ";…und im selben Augenblick ist er/sie auch schon eingeschlafen";.

Die Geschichten mit kleinen Episoden aus tierischen Familien sind allesamt kurz und unterhaltsam erzählt. Schon ganz kleine Kinder können die meisten Inhalte nachvollziehen. Dabei sind die Themen schon durch die Auswahl der bekannten Tiere abwechselnd und nehmen durchaus zum kindlichen Alltag Bezug. Deutlich störend empfinde ich allerdings die zahlreichen Verniedlichungen, die sich nicht nur auf die Tierbezeichnungen wie Häschen, Entchen, Kälbchen, Mäuschen, Schweinchen, usw. beschränken, sondern mit Pfötchen, Vogelhäuschen und Bettchen weitergeführt werden. Das mag zwar Eltern zunächst als passend für ihre kleinen Zuhörer wirken, stellt aber eine überflüssige und vor allem für den korrekten Spracherwerb, bzw. für eine sinnvolle Sprachförderung, eine eher hinderliche Vorgehensweise dar. Kurz gesagt also: etwas weniger wäre da, wie immer, mehr gewesen.

Die Bilder von Sven Leberer sind auf die Zielgruppe abgestimmt und erfreuen mit angenehm bunten Farben. Jede Geschichte - bis auf eine - wird auf einer Doppelseite präsentiert, bei der eine Seite immer eine Szene aus der Erzählung darstellt.

Schlagen wir mit unseren Kindern den wattierten Umschlag des Buches auf, entdecken wir als erstes die ";Wünsch-dir-was-Seite"; - eine Doppelseite. Alle Bildmotive der Geschichten werden hier übersichtlich aufgeführt, so dass sich die Kinder ganz einfach ihre Lieblingsgeschichte aussuchen können. Eine schöne Idee, die ganz sicher dazu motiviert, sich mehr als nur einer Geschichte zu widmen, auch wenn das bedeutet, dass sich das Einschlafen noch ein wenig verzögert…

Fazit:

So macht das Vorlesen schon ganz kleinen Kindern Spaß, denn der kleinkindgerechte Gesamteindruck wird durch die ";Wünsch-dir-was-Seite"; sympathisch ergänzt. Die übertriebene ";süßliche Wortwahl"; stößt dennoch ein wenig bitter auf.

Stefanie Eckmann-Schmechta

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