Der kleine Mondbär sucht die Sonne

Erschienen: April 2006

Couch-Wertung:

80%
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Der Mondbär und seine Freunde machen sich nachts auf, die Sonne zu suchen. Die phantasievollen Geschichten vom Mondbär versprühen immer einen zarten Hauch Poesie.

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warme, kräftige und leuchtende Farben schaffen eine tolle Atmosphäre.

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Die Suche nach der Sonne ist bereits ein richtiges kleines Abenteuer, das aufmerksam verfolgt werden darf.

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Kinderbuch Couch

Buch-Rezension von Kinderbuch Couch Apr 2006

Der kleine Mondbär ist wieder da und hat ein kleines Problem: seine Blume lässt den Kopf hängen und braucht dringend ein wenig Sonne. Doch es ist Nacht, also macht er sich mit seinen Freunden auf die Suche...

...und die führt ihn hinter die drei Bäume, denn da ist schließlich Licht. Aber es ist nur der Dachs mit seiner Laterne. Ist sie vielleicht am Teich? Nein, da spiegelt sich nur der Mond. Dort im Finsterwald? Nein, wieder Pech gehabt, es ist die Eule mit ihrem Backofen. Schließlich treffen sie Jäger Hüttemann. Der weiß zwar auch nicht wo die Sonne schläft, weiß aber, wie man sie wecken kann. ";Wenn mein Gockel dreimal kräht, wenn die Hühner gackern und die Vögel singen und wir alle ganz laut gähnen, dann kommt die Sonne aus ihrem Versteck." Das lassen sich die Freunde nicht zweimal sagen und beginnen alle laut mit ihrem Weckkonzert. Und tatsächlich - da ist die Sonne! Aber wo sie geschlafen hat, verrät sie keinem.

Der kleine Mondbär ist für mich immer noch einer der liebevollsten Bilderbuchcharaktere für ganz kleine Kinder. Die Geschichten von Rolf Fänger und Ulrike Möltgen wirken stets besonnen, phantasievoll und versprühen in ihrer leichten Art immer einen zarten Hauch von Poesie. Dass sich zudem stets eine stattliche Zahl tierischer Freunde zu dem kleinen Bären gesellt, macht die Geschichten überaus gesellig und unterhaltsam.

Auch die neue Geschichte vom Mondbären bildet da keine Ausnahme. Da sich das Pappbilderbuch bereits an kleine Kinder ab 2 Jahren richtet, fällt der erzählende Text vom Umfang zwar geringer aus, dennoch ist die nächtliche Suche nach der Sonne bereits ein richtiges Abenteuer, das aufmerksam verfolgt werden darf und das natürlich besonders von den Illustrationen des Autorenduos getragen wird. Schöne warme, kräftige und leuchtende Farben schaffen eine tolle Atmosphäre, bei der im nächtlichen Blau die Lichteffekte des vermeintlichen Sonnenversteckes beinahe geheimnisvoll wirken und stimmungsvoll zur Geltung kommen. Da sich nach und nach immer mehr Tiere an der Suche beteiligen, ist schon bald richtig was los auf den Bildern. Gut, dass dem Jäger Hüttemann rechtzeitig einfällt, wie man die Sonne weckt und damit auch die kleine Blume des Mondbären wieder Licht tanken kann.

Fazit:

Auch wenn das Geheimnis um den nächtlichen Aufenthaltsort der Sonne für unsere Kinder nicht gelüftet wird, werden am Ende, wenn schließlich alle die Sonne herbeigegähnt haben und diese kräftig strahlend am Himmel steht, auch die Zuhörer zufrieden strahlen.

Stefanie Eckmann-Schmechta 


Der kleine Mondbär sucht die Sonne

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