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Bilder
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Idee

Erstes Englisch-leicht gemacht: Mithilfe einer sehr bekannten und einfühlsamen Kindererzählung wird die englische Sprache vermittelt. Eine anspruchsvolle Version des Englischlernens, die von Kindern allein zunächst nicht bewältigt werden sollte.

Bilder

Die altbewährten Bilder von Reinhard Michl wurden auch in dieser Fassung verwendet. Zu Recht: Denn sie sprechen für sich und erklären eindrucksvoll die Handlung der Erzählung.

Text

Der Text wurde aus dem Deutschen übersetzt. Dadurch, dass er in der Originalfassung für jüngere LeserInnen gedacht war, ist er für Lernanfänger relativ umfangreich. Dennoch wirkt auch die englische Übersetzung schlicht und schnörkellos.

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Kinderbuch Couch

Buch-Rezension von Kinderbuch Couch Mär 2007

[ab 9 Jahren]

Die deutschsprachige Originalausgabe der bekannten Kindererzählung ";Der Findefuchs" erschien schon 1982 und dürfte deshalb vielen Kindern bekannt sein. Nun wurde diese Erzählung von Anthea Bell ins Englische übertragen und mit Vokabelleisten von Birgit Hock versehen. Eine optimale Voraussetzung, das ganze Buch mit Kindern zu erkunden.

";The little fox lay all alone
in the bushes, feeling scared.
He was waiting for his mother.
But his mother couldn't come.
The poacher had shot her dead.
(...)
Then a vixen passed by,..."

So beginnt die englische Fassung der bekannten Kindererzählung. Der kleine Fuchs wartet in den Büschen auf seine Mutter. Diese hat ihn dort zurückgelassen, um Nahrung zu beschaffen. Doch leider hat der Wilderer sie erwischt und erschossen. Nun liegt der kleine Fuchs in seinem Lager, ängstigt sich zunehmend und winselt schließlich nach seiner Mutter. Bis, ja bis eine andere Füchsin vorbeikommt. Diese hat selbst Junge und beschließt, ihm zu trinken zu geben. Doch als seine Mutter immer noch nicht wiederkehrt, nimmt sie den kleinen Fuchs als eigenes Junges an und nimmt ihn mit in ihren Bau. Auf dem Weg dorthin müssen sie etliche Gefahren überstehen: Die neue Adoptivmutter rettet den Findefuchs vor dem Jägershund, indem sie mit ihm durch den Fluss schwimmt. Sie verteidigt ihn mit ";claws and teeth" vor dem Dachs und rechtfertigt sich vor der argwöhnischen Nachbarsfüchsin.

Am Ende der Geschichte hat sie den Findefuchs so angenommen, dass sie ihn noch nicht einmal mehr aus ihren leiblichen Jungen herausriechen kann. Und so hat der kleine Fuchs eine neue Familie gefunden, in der er aufwachsen kann und alles ";Füchsische" lernt, das er für ein Leben benötigt.

Die deutsche Fassung ist ursprünglich für jüngere Kinder gedacht, deshalb ist der Text auch nicht allzu ausführlich und hält sich nicht mit literarischen Schnörkeleien auf. Das kommt der englischen Fassung zugute. Auch, wenn diese Fassung für Kinder ab neun Jahren gedacht ist, ist die Thematik der Geschichte auch für diese Altersstufe immer noch ansprechend. Die Angst vor dem Verlassenwerden, die zu den menschlichen Urängsten gehört, beschäftigt Kinder jeden Alters und die positive Wendung, die die Geschichte nimmt, ist damit umso ansprechender. Denn die hier dargestellte Möglichkeit, auch von anderen angenommen werden zu können und um seiner selbst Willen geliebt zu werden, tröstet doch ungemein.

Der Text der englischen Fassung ist für Kinder im zweiten Lernjahr geeignet. Die im Text fett gedruckten Wörter werden am Ende einer Seite in einer Vokabelliste übersetzt. Auch wenn die Vokabellisten sehr sorgfältig erstellt wurden und die altbewährten, naturgetreuen, sowohl farbigen als auch schwarz-weißen Illustrationen von Reinhard Michl die Zusammenhänge der Geschichte zu veranschaulichen vermögen, so ist der Text für Lernanfänger durchaus eine Herausforderung. Er eignet sich also hervorragend für Kinder, die ";Zusatzfutter" benötigen.

Der Aussprache wegen empfiehlt es sich, dass die Eltern die Geschichte mit ihrem Kind gemeinsam zu lesen. So können etwa Dialoge abwechselnd gelesen werden. Am Ende eines jeden Kapitels sollte der Inhalt rekapituliert werden. Eine große Schriftart und der übersichtliche Druck erleichtern das Erlesen des Textes.

Fazit:

Die englische Fassung des ";Findefuchses" von Irina Korschunow ist gewiss nicht leicht zu lesen. Deshalb bietet sie aber gerade eine Chance für jene Kinder, die die Fremdsprache schon gut beherrschen. Sie wird so zum ";Zusatzfutter", das gemeinsam mit Erwachsenen gelesen werden sollte. Das 48 Seiten umfassende Taschenbüchlein ist auch sehr gut für den Englischunterricht im zweiten Halbjahr einer vierten Klasse bzw. einer fünften Klasse geeignet.

Alexandra von Plüskow


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