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Idee
Bilder
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Idee

Spielerisch Wissen aneignen - ein schönes Konzept um erste Lernschritte zu erleichtern. Das für die anvisierte Altersgruppe schwer verständliche Thema Dinosaurier wurde inhaltlich beschreibend und wenig erklärend behandelt.

Bilder

Die fotorealistische Darstellung der Dinos in ihrem „natürlichen“ Umfeld, erleichtert die Vorstellung, wie die Urzeitriesen gelebt habe könnten. Leider sind die, den Tastsinn der Kinder ansprechenden Aussparungen, schlecht durchdacht.

Text

Der Text ist einfach beschreibend. Die Verständnisfragen unter den Puzzleteilen erleichtern die Zuordnung der Saurier zu ihren Namen.

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Kinderbuch Couch

Buch-Rezension von Kinderbuch Couch Jul 2007

[ab 18 Monaten]

Puzzeln, tasten, raten: Die Duden-Reihe ";Fühlst du das?" animiert schon die Kleinsten zum Mitmachen. Auf diese Weise werden bereits Kinder ab eineinhalb Jahren spielerisch an viele Themen, hier die Dinosaurier, herangeführt.

Bereits auf der Titelseite befindet sich das erste von sechs Puzzleteilen in Form eines Dinos. Auf diese Weise erkennt man sofort worum es sich bei diesem Buch handelt. Ein Sachbilderbuch für die Kleinen nicht nur zum Angucken sondern zum Spielen und Mitmachen. Hat man das erste Puzzleteil einmal entfernt, will es aber einfach nicht mehr an seinem angedachten Platz zurück. Leider hält der Titeldino so schlecht, dass wir schon mehrfach nach dem....der leider keinen Namen hat, auf der Suche waren.

Die folgenden Dinosaurierarten sind dann jeweils namentlich bezeichnet und zunächst in realistische Hintergründe fotoprojeziert, was ein Gefühl dafür vermittelt, wie die Urzeitriesen in ihrer natürlichen Umgebung wohl ausgesehen haben könnten. Auf der gegenüberliegenden Seite stehen sie dann, als Puzzleteil freigestellt, zum Spielen zur Verfügung. Entfernt man alle sechs Teile, dann kann man anhand der sechs Fragen die sich unter den Puzzleteilen befinden, die Dinos zuordnen. Zusätzlich sind noch ausgewählte Bereiche der Dinos ausgespart und mit unterschiedlichsten Materialien hinterlegt. Da kann man die Dinohaut fühlen oder soll ertasten, wo sich beim Triceratops die vorher beschriebenen drei Hörner befinden. Schade nur, dass nur zwei Stellen zum Hörnerfühlen freigelassen wurden und nur eines davon ein Horn darstellen soll. Etwas ungewöhnlich ausgewählt, aber optisch besonders schön darzustellen, ist der Corythosaurus mit seinem schillernden Knochenhelm. Man erfährt, dass er in dichten Wäldern lebte, wozu der Helm gedient haben könnte, erfährt man leider nicht.

Textlich ist das Sachbilderbuch so einfach gehalten, dass man, mal abgesehen von den Verständnisfragen unter den Puzzleteilen, den Text sogar hätte weglassen können.Zumindest wäre es sicher hilfreich gewesen, wenn er weniger beschreibend und stärker erklärend formuliert worden wäre. So wirft der Text viele Fragen auf. Z.B. wozu der T-Rex seine spitzen Zähne, ";die immer wieder nachwuchsen" benötigt, er daher ";zum Fürchten" aussieht und der ";gefährlichste Dinosaurier" war.

Insgesamt ein gutes Konzept, mehrere Sinne der Kleinen herauszufordern, um sich einem Thema zu nähern und damit erste Lernschritte zu ermöglichen. Es bleibt allerdings den Eltern überlassen zu entscheiden, ob 18 Monate ein Alter ist in dem man sich bereits mit Dinosauriern beschäftigen sollte. Ich kann mir schon vorstellen, dass der Tyrannosaurus Rex auf der ersten Innenseite mit seinen gefährlichen Spitzzähnen, den kleinen (hauptsächlich) Jungen einen Schauer über den Rücken schickt.

Fazit:

Spielerisch Wissen aneignen - ein schönes Konzept um erste Lernschritte zu erleichtern. Das Thema Dinosaurier für die Kleinen, je nach Neigung, vielleicht etwas zu früh und für die großen Kleinen mit zu wenig Information versehen.

Gabriele Jansen


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