Couch-Wertung:

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Idee
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Idee

Die Idee eines solchen „Praxisbuches“ ist laut Verlagsangaben erstmals in Deutschland erschienen. Sie ist motivierend und fördert das gemeinsame Lesen.

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Die farbigen Illustrationen sind witzig und passen in das Gesamtkonzept.

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Je nach Leser von einfachen Passagen die den aktiven Wortschatz betreffen bis hin zu schwierigen Passagen, die auf den passiven Wortschatz unserer Kleinen bauen. Zudem erscheint die optische Abgrenzung zwischen Selber- und Vorlesen sehr gelungen.

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Kinderbuch Couch

Buch-Rezension von Kinderbuch Couch Sep 2007

";Erst ich ein Stück, dann du" ist ein (Praxis-) Buch für Leseanfänger. Erzählt wird die Geschichte vom kleinen Linus und dem jungen Drachen Fumo, die beide von Zuhause ausgerissen sind. Und wie es der Zufall so will, werden sie Freunde erleben zusammen ein aufregendes Abenteuer.

Linus und seine Eltern wohnen in einem kleinen Dorf. Leider hat Linus keine wirklichen Freunde, da sie ihn für feige halten. Als ihm auch noch seine Eltern verbieten, während der Gletscherschmelze angeln zu gehen, beschließt er, es allen zu zeigen und reißt von zuhause aus.

Ähnlich geht es dem Drachenjungen Fumo. Auch Fumo hat keine Freunde, denn er ist der einzige in seinem Alter, der noch kein Feuer speien kann. Anstatt Feuer spukt er nur eine rote Soße. Als die Drachenkinder das alljährliche Gletscherschmelzen feiern sollen, kommt es, wie es kommen musste: Fumo bringt trotz aller Anstrengung wieder einmal seine rote Soße zustande und schämt sich in Grund und Boden. Um sich die Blöße vor seinen Freunden nicht geben zu müssen, rennt er fort, stürzt dabei in eine Schlucht und gerät so in das Territorium der Menschen, die bereits das Hochwasser fürchten, denn sie wissen nicht, dass das Hochwasser alljährlich durch die Drachen verursacht wird, indem sie die Gletscher mit ihrem Feuer abschmelzen.

Wie es der Zufall so will, treffen Linus und Fumo dann aufeinander. Sofort werden die beiden, die äußerlich so unterschiedlich sind, Freunde, denn sie haben das gleiche Problem: keiner von beiden ist so, wie es von ihnen erwartet wird. Gegenseitig aber bauen sie sich auf und entlarven ihre ";Fehler" als Ausnahmen, die sie zu etwas Besonderem machen.
Während man dann im Drachendorf auf dem Berg die Gletscherschmelze feiert, die jedes mal das Menschendorf am Fuße des Berges flutet, merken sowohl die Eltern von Linus aus auch von Fumo, dass ihre Söhne verschwunden sind. Beide Elternpaare mitsamt Begleitung aus dem Dorf machen sich auf die Suche nach ihren Kindern. Als sie schließlich ihre Söhne finden, kommt es, wie es kommen muss: die bedrohlichen Menschen treffen auf die gefürchteten Drachen!

Wird es zu einem Kampf kommen, oder können die beiden Freunde die Situation entschärfen? Lest selbst!

Patricia Schröder hat mit Fumo und Linus eine bezaubernde Freundschaftsgeschichte ins Leben gerufen. Die Charaktere erscheinen für mich teilweise bekannt: aus meinen Kindertagen kenne ich bereits einen kleinen grünen Drachen, der kaum Feuer spucken kann und Menschen als Freunde hat. Allerdings lispelt dieser Drache. Fumo wird unsere Kleinen wohl genauso begeistern wie mich einst Flitze Feuerzahn. Neu sind für mich aber die reichlich vorhandenen Geschehnisse, die diese Freundschaft umrahmen. Ferner sind die Charaktere liebenswert und haben alltägliche Probleme, mit denen sich auch unsere Kleinen auseinandersetzen auseinander setzen müssen.

Dieses Kinderbuch richtet sich an Leser ab 6 Jahren. Dies spiegelt sich auch in der Strukturierung der Texte wieder. Leser- und altersgerechte Formulierungen unterstützen das neue Konzept dieses Buches: Gemeinsamlesen. Unterschiedlich lange Textpassagen, gekennzeichnet unter anderem durch eine andere Schriftgröße, für unterschiedliche Leser. Unseren kleinen wurden kurz gehaltene, fett und groß gedruckte sowie einfach geschriebene Formulierungen gewidmet. Für den fortgeschrittenen Leser sind die längeren, schwieriger formulierten Passagen gedacht. Diese Textstrukturierung möchte ich besonders positiv hervorheben. Denn die Textpassagen für Leseanfänger sind nicht nur optisch abgegrenzt, sondern an dem aktiven Wortschatz der Leser ausgerichtet, während die Passagen für den Fortgeschrittenen sich an dem passiven Wortschatz unserer Kleinen orientieren.
Diese ständigen Wechsel vom Selberlesen zum Vorlesen lockert die Leseatmosphäre auf und bezieht die Leseanfänger auf motivierende Art mit ein. Rundum eine gute Idee, die mit Sicherheit in der Praxis ihren Anklang finden wird!

Fazit:

Eine gelungene Verbindung zwischen Vor- und Erstlesebuch mit überzeugenden Charakteren in einer spannenden Geschichte.

Anne Bruns


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