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Idee
Bilder
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Idee

Eine gute Idee, die in der Praxis kindgerecht und liebenswert umgesetzt ist. Spielerisch und spannend wird das Wissen der Farbenlehre schon den Kleinsten vermittelt.

Bilder

Die doppelseitigen Illustrationen sind grossflächig und freundlich in der Farbgebung. Die Zauberfolien sind gestalterisch sehr gut umgesetzt, und auch für kleine Kinderhände gut zu handhaben.

Text

Angemessener kurzer Text, ausschliesslich Dialoge in Reimform.

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Kinderbuch Couch

Buch-Rezension von Kinderbuch Couch Okt 2007

Ein alt bekanntes und beliebtes Spiel: ";Ich sehe was, was du nicht siehst" - so lautet auch der Titel des neuen Buches von Corinne Albaut und Virginie Guerin. Ein spielerisches Buch für kleine Farben-Zauberlehrlinge, denn mit Hilfe der farbigen Folien können verblüffende Effekte erreicht werden.

Was ist denn das? Plötzlich haben der Frosch, der Tiger, der Schmetterling, der Elefant, das Schwein und selbst das Chamäleon in der doch sonst so farbenfrohen Welt ihre eigenen Farben verloren und sind ganz durchsichtig! Wenn der kleine Zuhörer die Farbe des Tieres erraten möchte, kann er danach die rechte Seite mit der Zauberfolie zur Überprüfung seiner Antwort herausziehen. Und siehe da! Da wird der farblose und durchsichtige Frosch wieder grün!

Die Zauberfolien sind in Kreisausschnitten jeweils auf der rechten Seite eingesetzt und verblüffen den Betrachter beim Herausziehen: Die Umgebung bleibt im Bild bestehen, doch das Tier, welches nun seine Farbe wiedererlangt hat, wird klar und deutlich vor einfarbigem Hintergrund präsentiert.
Ein lebendiges Spiel mit der Farbe beginnt. Als sinnvolle Ergänzung am Rande dieser Zauberseite kann man dann zusätzlich sehen, wie die Farbe Grün entsteht: denn Blau und Gelb, als kleine Punkte am unteren Rand der Zauberfolienseite dargestellt, ergeben beim Mischen: Grün! So lernen die Kinder fast beiläufig Neues aus der Farbenlehre. Und so geht es von Doppelseite zu Doppelseite weiter. Der Tiger wird Orange (Rot & Gelb), der Schmetterling wird Lila ( Blau & Rot), ...bis schließlich alle Tiere ihre Farben wiederbekommen haben. Ja, und zu guter Letzt ist da noch das Chamäleon. Welche Farbe hat denn ein Chamäleon? Wer aufmerksam das Cover betrachtet hat, weiss, mit welchen Farben Virginie Guerin das Tier ausgestattet hat.

";Ich sehe was, was du nicht siehst", überzeugt mit seinem Überraschungseffekt der Zauberfolien gleich von Beginn an. Die Geschichte ist kurz, mit wenig Text, dafür sind die Illustrationen umso ausdrucksstärker. Virginie Guerin setzt satte, sonnige Farben ein, die sie grossflächig anlegt. Trotz der Farbvielfalt sind die Illustrationen durch die ruhige Bildkomposition klar, übersichtlich und ruhig. Das Wesentliche ist prägnant und steht keineswegs in Konkurrenz zu den übrigen verwendeten, meist leuchtenden Farben. Die Mimik der einzelnen Tiere ist deutlich erkennbar dargestellt. Die fast schon zurückhaltende Farblehre "; Welche Farbe erhalte ich, wenn ich eine Farbe mit einer anderen mische" wird auf der Zauberfolienseite prägnant wie einfach dargeboten. Hier wird sozusagen Information ";auf Abfrage" geboten und somit der Entdecker- und Forschergeist der Kinder geweckt. Gelungen ist die stabile Ausführung, sodass dieser Zauberspass, allein schon durch die leichte Handhabe, sicherlich langlebig ist.

Der wenige Text besteht ausschliesslich aus Dialogen und ist in Reimform. Z.B. ";Hallo Nina, welche Farbe hast du, wenn du dich schrubbst so richtig lange? - Grün, schau du nur, du gelbe Schlange!", oder "; Schau, da ist Tim! Macht er sich fein? - Rosa, sollen Schweine sein!". Diese Reime, die sehr oft Kinderohren begeistern, sind sicherlich ein weiterer wichtiger Aspekt für die rundum gelungene Umsetzung dieses Spiel-Lernbuches.

Fazit:

";Ich sehe was, was du nicht siehst" bietet kleinen Entdeckern spannende und informative Unterhaltung. Der Clou ist sicherlich die Idee, den Tieren mit den stabilen und leicht zu handhabenden Zauberfolien ihre natürliche Farbe zurück zu geben. Hier können Kinder aktiv werden und neues Wissen aus der Farbenlehre spielerisch erobern.

Sylke Wilmer-Gruchmann


Ich sehe was, was du nicht siehst

Ich sehe was, was du nicht siehst

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