Erforsche die Planeten
- Dorling Kindersley
- Erschienen: März 2026
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Weckt die Neugier auf unser Sonnensystem.
Schaut man nachts in den wolkenlosen Himmel, kann man zwischen vielen Sternen vielleicht einen von ihnen erkennen: Die Rede ist von den sieben weiteren Planeten, die neben der Erde um unsere Sonne kreisen. Da sich Uranus und Neptun als äußere Planeten unseres Sonnensystems am weitesten von der Erde entfernt befinden, lassen sie sich zwar nur mit einem guten Fernglas oder - noch besser - einem Teleskop erkennen, doch auch für die anderen Planeten ist schon ein gutes Auge und der passende Zeitraum gefragt, um sie sehen zu können. Deutlich einfacher lässt sich unser Sonnensystem in „Erforsche die Planeten“ entdecken: In einem 2-Meter-Leporello sind unsere Planeten beginnend mit der Sonne bis zum äußersten Neptun der Reihe nach abgebildet, sodass sich gut nachvollziehen lässt, wie das Sonnensystem aufgebaut ist!
Unser Sonnensystem komprimiert auf 2 Meter
Löst man das Schleifchen, mit dem das Buch verschlossen ist, braucht man erst einmal viel Platz, um es in seiner ganzen Länge betrachten und den Aufbau erfassen zu können. Ist man gerade platztechnisch etwas eingeschränkt, ist das glücklicherweise auch kein Problem, da sich der Leporello auf Buchformat zusammenfalten und dann fast wie ein normales Werk blättern lässt.
Seite für Seite lassen sich die verschiedenen Planeten entdecken; außerdem gibt es eine eigene Seite zum Asteroiden- sowie zum Kuipergürtel, die ebenfalls in unserem Sonnensystem liegen bzw. es umranden. Auf jeder Seite befinden sich zudem ein bis zwei Klappen, hinter denen sich beispielsweise ins Innere des jeweiligen Planeten blicken lässt.
Will man noch mehr Fakten oder Besonderheiten von Mars, Merkur, Venus und Co. erfahren, dreht man den Leporello einfach um oder blättert im Buchformat durch die Rückseiten, wo einen zunächst Steckbriefe der Planeten erwarten. Dort lässt sich erfahren, welchen Durchmesser Saturn, Uranus und ihre Kollegen haben, wie groß der mittlere Abstand zur Sonne ist, wie lange dort ein Jahr oder ein Tag dauern und wie viele Monde sie begleiten.
Anschließend folgt ein kurzer Text, dem sich weitere spannende Infos entnehmen lassen. Bei Neptun wird auf seine (mindestens) fünf Gasringe eingegangen, man lernt, dass es auf ihm extrem kalt und windig ist und seine Atmosphäre aus Wasserstoff, Helium und Methan besteht (Letzteres ist der Grund, warum wir ihn in blauer Farbe sehen). Begleitet werden die Texte von je zwei Bildern, in denen die Informationen noch einmal veranschaulicht werden.
Eine Reise durch die Galaxie
Die unendliche Größe des Weltalls können sich wahrscheinlich selbst die meisten Erwachsenen nicht vorstellen; selbst die begrenzte Größe unseres Sonnensystems ist in ihren Dimensionen nur schwer zu fassen. In „Erforsche die Planeten“ wird dies immerhin etwas greifbarer, entfaltet man den 2-Meter-Leporello, der eine tolle Veranschaulichung der Planeten des Sonnensystems in ihrer Position zu Sonne darstellt. Neben dem ungewöhnlichen Format beinhalten auch die vielen kleinen Klappen auf der Vorderseite des Leporellos einen hohen Aufforderungscharakter und laden zum Entdecken ein.
Das Buch richtet sich an Kinder ab 5 Jahren, was auch gut passt. Die Texte auf der Vorderseite sind kurz und knapp, gleichzeitig können die kleinen Leserinnen und Leser eine erste Vorstellung des Weltraums aufbauen. Das selbstständige Entdecken der Planeten weckt die Neugier, während die Texte auf der Rückseite dann deutlich mehr in die Tiefe gehen und ein erstes Basiswissen zu den unterschiedlichen Planeten liefern. Schön ist der kurze Steckbrief zu Beginn der Seiten, mit dem sich die Planeten leicht untereinander vergleichen lassen.
Die Bilder sind zwar relativ einfach gehalten, doch sind sie schön übersichtlich, sodass sich die wesentlichen Informationen auf den ersten Blick erfassen lassen. Auf der Seite zum Jupiter gibt es beispielsweise ein Bild, auf dem die Wirbelstürme und Polarlichter des Planeten zu erkennen sind, während auf der Seite der Venus ein Abendbild von unserer Erde aus abgebildet ist, auf der sich die Venus am Nachthimmel entdecken lässt. Außerdem zeigt ein weiteres Bild einen von Tausenden Vulkanen, mit dem die Oberfläche der Venus übersät ist. Durch die knalligen Farben stechen die Bilder sofort ins Auge, was besonders bei Kindern gut ankommt.
Fazit
Ein gelungenes Buch, das durch seinen originellen 2-Meter-Leporello eine erste Vorstellung über den Aufbau unseres Sonnensystems mit seinen verschiedenen Planeten vermittelt. Die Rückseite liefert zusätzlich spannende Fakten über Jupiter, Neptun und Co., sodass ein erstes Basiswissen aufgebaut werden kann.

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