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Idee
Bilder
Text

Idee

Der kleine Elefant auf der Suche nach seiner Familie ist ein liebevoller Hauptdarsteller, der sich tapfer durch ein richtiges kleines Abenteuer schlägt.

Bilder

Viele farbige Illustrationen begleiten den erzählenden Text.

Text

Unterhaltsamer und kurzweiliger Text, der in vielen Passagen aber deutlich konstruiert und aufgesetzt wirkt.

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Kinderbuch Couch

Buch-Rezension von Kinderbuch Couch Jul 2008

[ab 5 Jahren]

Bei kleinen Elefanten fällt mir immer zunächst der liebenswerte ";Winzig" von Erwin Moser ein, der seine Eltern verliert und sich auf eine abenteuerliche Suche begibt. Während ";Winzig" zufällig seine Eltern verliert, fällt Verena Carls ";Max Klitzeklein" der Eifersucht seiner Schwester zum Opfer.

Elli ist die Schwester von Max Klitzeklein und erträgt es nicht mehr, seit Max´ Geburt nur noch die zweite Geige in der Familie zu spielen. So drängt sie Max eines Tages beim Versteckspiel, in die Kitteltaschen eines Pflegers zu springen. Der Pfleger bemerkt den winzig kleinen Elefanten nicht und entfernt sich mit ihm immer weiter vom Elefantengehege.

Erst auf einer Bank im Zoo kann Max dem Kittel entsteigen und ist fortan auf der Suche nach seiner Familie. Auf seinem Weg begegnet er zahlreichen Tieren, die ihm aber leider nicht wirklich weiterhelfen - und schlimmer noch - viele nehmen ihm bei seiner ";Größe", seinem zu kurz geratenen Rüssel und den zu kleinen Ohren gar nicht ab, ein Elefant zu sein. Die Giraffen wollen ihn gar als Haustier halten. Sowieso scheint es schwierig, hilfreiche Tiere ausfindig zu machen. Die Maus schickt ihn bewusst auf eine falsche Fährte und die Pinguine möchten ihn als Dusche missbrauchen.

Unterdessen macht sich Jannik, ein kleiner Junge, der Max stets am Gehege beobachtet und lieb gewonnen hat, auf die Suche und auch Elli plagt mittlerweile das schlechte Gewissen. Wird es Max gelingen, seine Familie wiederzufinden?

Um die Geschichte im kindlichen Alltag zu verankern, projiziert Verena Carl menschliche Eigenschaften und Verhaltensweisen auf die verschiedenen Tiere und lässt sie entsprechend agieren und kommunizieren. Das liest sich zwar durchweg unterhaltsam, wirkt in vielen Passagen aber deutlich konstruiert und aufgesetzt. Dieser Eindruck verstärkt sich zudem durch die teils sehr umgangssprachlichen Dialoge und den etwas überhasteten Handlungsverlauf.

Die Geschichte liest sich einigermaßen flott und hat mit der Auflösung um Max, der sich als seltenes Exemplar einer besonderen Elefantenart entpuppt, einen doch zumindest unerwarteten Plot parat. Viele farbige Illustrationen begleiten den erzählenden Text.

Fazit:

Kinder werden mit dem kleinen Max auf der Suche nach seinen Eltern mitfiebern und glücklich darüber sein, wenn sich für ihn alles zum Guten wendet. So unterhält das kleine Abenteuer ganz sicher weniger durch Originalität und Raffinesse, als vielmehr durch einen liebevollen kleinen Hauptdarsteller, der sich tapfer durch ein richtiges kleines Abenteuer schlägt.

Stefanie Eckmann-Schmechta

 

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