Couch-Wertung:

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Idee
Bilder
Text

Idee

Eine spannende Zeitreise mit geschichtlichem Lerninhalt und einem sympathischen Hauptdarsteller.

Bilder

Wenige, aber eindrucksvolle s/w Bilder lassen einen zuweilen in die Geschichte eintauchen.

Text

kindgerechte, gut verständliche Sprache

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Kinderbuch Couch

Buch-Rezension von Kinderbuch Couch Sep 2008

Kim wird nach dem Tod seiner Mutter von der Großstadt Shanghai ins münsterländische Drensteinfurt verfrachtet. Der Unterschied ist für ihn kaum zu verkraften, doch zum Glück hat sein Opa Kao ihm vor der Abreise noch eine geheimnisvolle Uhr mitgegeben, die ihn angeblich zu ihm zurückbringen kann.

Als Kim gerade mit Lisa, der Nachbarstochter mathematische Formeln übt, hören sie vom Dachboden Geräusche. Leider befindet sich hier auch die Uhr in einem Schrank. Schnell rennen die beiden die Treppe hinauf, gefolgt von Hund Willie und finden Dennis, Lisas Bruder, der die Zeitmaschine in Gang gesetzt hat. Es kommt Sturm auf und alle drei werden in einen Zeitstrudel gezogen. Wo sie wohl dieses Mal landen werden?

Wieder, wie schon bei ihrer ersten Reise, tragen die Kinder eine völlig andere Kleidung, sprechen eine andere Sprache und befinden sich diesmal im Jahr 1762 - und zwar im Bauch eines Segelschiffes. Herumliegende Fässer haben den kleinen Hund Willie bewegungsunfähig gemacht und schweren Herzens lassen die drei ihn erst einmal unten zurück.

Schnell geraten die Kinder in weitere Schwierigkeiten: als offensichtlich blinde Passagiere können sie froh sein, nicht ins Meer geworfen zu werden. Trotzdem werden sie nicht sonderlich gut behandelt, denn alles an Bord ist knapp. Außerdem müssen die Kinder kräftig mit anpacken, hier herrscht ein äußerst rauer Ton.

Kapitän Digges will das Schiff nach Jamaika steuern und verlässt sich auf die altbewährten Methoden des Navigierens. Dagegen steht Mr. Harrison, der mit einem Chronometer arbeitet und der festen Überzeugung ist, dass seine Methode die sicherere ist - und die tatsächlich auch zum Schluß das Schiff in den sicheren Hafen führt. Leider halten alle Großvater Kaos Uhr für den entscheidenden Chronometer, dabei brauchen die drei Kinder ihn doch dringend für ihre Rückkehr. Denn, wie auch bei der letzten Reise müssen sie genau 24 Stunden nach Ankunft wieder am gleichen Ort sein - und die Zeit rennt.

Eva Maaser beschreibt uns auf verständliche Weise die Umstände der damaligen Zeit und lässt den Leser in historische Ereignisse eintauchen. Durch Nennung realer Schauplätze stellt sie immer wieder den Bezug zur Gegenwart her. Und auch die Begebenheiten und Personen hat es gegeben: so zum Beispiel die Astronomen um Nevil Maskelyne, die ausschließlich auf die Mondtabellen setzten, wie auch John Harrison, der einen Chronometer zur exakten Bestimmung der geographischen Längen entwickelte. Auf diese unterhaltsame Weise bekommen Kinder geschichtliche Ereignisse nahegebracht. Der damals herrschende raue Ton an Bord eines Segelschiffes macht das Buch zu einem spannenden, wie auch historisch-greifbaren Abenteuer. Die drei Hauptdarsteller verhalten sich authentisch und werden so zu Sympathieträgern für den jungen Leser.

Den Höhepunkt der Geschichte stellt wieder einmal die Rückkehr der Kinder in ihre Zeit dar, was beinahe misslungen wäre. 24 Stunden: eigentlich keine lange Zeit, aber für den Leser passiert hier allerhand Geschichtliches, was er bewusst und unbewusst aufnimmt. So wird Kindern Historisches ein wenig nähergebracht und auf diese Art und Weise vielleicht bisher schlummerndes Interesse geweckt.

Fazit:

Eine Reise in eine andere Zeit, in der deutlich wird, wie gut Eva Maaser in all ihren Büchern die geschichtlichen Hintergründe recherchiert. Vielleicht ist dieses Buch Anlass genug, sich mit dem durchschlagenden Erfolg in der Seefahrt auseinander zu setzen.

Nicole Köchling

 

Kim und die Seefahrt ins Ungewisse

Kim und die Seefahrt ins Ungewisse

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