Couch-Wertung:

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Idee
Bilder
Text

Idee

Sechs zerstrittene Tiere finden auf Umwegen zu alter Harmonie und Freundschaft. Eine lustige und pfiffige Bilderbuchgeschichte über Toleranz, erzählt mit Witz und Augenzwinkern.

Bilder

kunstvoll gezeichnet und koloriert, ausdruckstarke Mimik der dargestellten Tiere

Text

kurze verständliche Sätze, für die Kinder des empfohlenen Alters gut umsetzbar

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Kinderbuch Couch

Buch-Rezension von Kinderbuch Couch Feb 2009

Die Sonne lacht, aber unter den Tieren des Bauernhofs herrscht Gereiztheit und Streit, denn die Tiere haben jede Menge aneinander auszusetzen.

Man kennt sich einfach zu gut, eine Tier nervt das andere: den Hund stört das dreckige Schwein, das Schwein den eitlen Hahn, die Ziege meckert über die Katze und der Schwanz der Maus ist schon wieder unter der Hundepfote eingeklemmt. Alles ist wie immer, und alles ist langweilig. Der Unmut der Tiere wächst und die gereizte Stimmung ist unerträglich.

Da kommt die Brieftaube angeflogen und hat eine Idee: „Erfindet doch ein neues Tier", schlägt sie vor. Die Tiere sind begeistert und man beschließt ein Tier zu erfinden, das allen gefällt.

Die Runde bastelt nun einträchtig aus Stroh, Knochen und Käsescheiben ein wunderschönes tierähnliches Gebilde. Die Sache hat nur einen Haken: der neue Freund rührt sich nicht.

Um dem neuen Tier die Scheu zu nehmen, zeigen sich nun alle von ihrer besten Seite, aber weder Wiegenlieder, Streicheleinheiten noch Vorlesestunden, erwecken das neue Tier zum Leben.

Bei all ihren Bemühungen, sich von ihrer besten Seite zu zeigen, treten nun die vielen guten Seiten der Tiere zu Tage. Plötzlich sind die Bauernhoftiere überrascht und entdecken zu allgemeiner Freude, dass all ihre Nettigkeiten für das neue Tier ihnen untereinander selbst zu Gute kommen können. Die Katze erklärt sich bereit, das dreckige Schwein sauber zu lecken, die Ziege schwärmt vom Wiegenlied des Hahns, der Hahn bewundert die Lesekünste der Maus und die Maus bewundert die Wachkünste des Hundes. Langsam breitet sich wieder Harmonie aus und der Respekt voreinander wird wieder belebt. Am Ende sind sich alle einig: „ Niemand braucht hier ein neues Tier, denn so viel ist sicher: Alle unentdeckten Tiere sind am Ende doch wir!"

Eine neue pfiffige Bilderbuchgeschichte des erfolgreichen Teams Dahimène/ Stöllinger. Wer die beiden kennt, weiß, dass es sich um ein starkes Doppel handelt. Die eine, Adelheid Dahimène schreibt Geschichten, die oftmals verrückt und überaus einfallsreich sind. Die andere, Heide Stöllinger findet Bilder dazu, die so witzig sind, dass sie unabhängig vom Text ein souveränes Eigenleben führen.

Die Bauernhoftiere in „Wir und das neue Tier" stehen Pate für die unterschiedlichen Charaktereigenschaften wie Eitelkeit, Hochmut und Überheblichkeit. Das hat natürlich den Effekt, dass man sich in einem dieser dargestellten Tiere sicher irgendwie wiedererkennt. Der Text ist kurz und prägnant gehalten und für die vorgeschlagene Altersgruppe angemessen.

Die humorvollen Illustrationen konzentrieren sich ausschließlich auf die einzelnen Tiere. Es gibt keinerlei Hintergrund oder eine andere Szenerie, die die Aktion der Tiere begeleitet. So ist der Hintergrund farblich einheitlich in einem strohgelb gehalten. Die Mimik der einzelnen Tiere fängt beeindruckend gut ihre Gemütslage auf; und so bedürfen die Illustrationen kaum weiterer Worte und sprechen für sich selbst.

Fazit:

Die zeitlose Geschichte zum Thema Toleranz ist ein witzig-hintergründiges Plädoyer für das tägliche Miteinander. Die gelungene Verbindung zwischen Illustration und Text verbirgt nicht nur einen tieferen Sinn, sie erfreut auch kleine wie große Bilderbuchbetrachter.

Nicole Giering

 

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