Couch-Wertung:

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Idee
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Idee

Die Mischung aus realistischen Darstellern und Fiktion ist hier gut gelungen. Schöne Botschaft über die Wichtigkeit von Freundschaft und das Füreinandereinstehen.

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Die kleinen Vignetten am Anfang und Ende jedes Kapitels unterstreichen den zauberhaften Charakter der Geschichte.

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Eine lebendige und unterhaltsame Sprache, die nah an ihren Lesern ist und auf jeden Fall Erinnerungswert hat.

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Kinderbuch Couch

Buch-Rezension von Kinderbuch Couch Mär 2009

Sheridan Winn entführt uns mit ihrem Buch in die Welt der vier Schwestern Flame, Marina, Flora und Sky. Alle vier Schwestern verfügen über magische Kräfte, die in Zusammenhang mit den vier Elementen stehen.

Alles beginnt an Sky´s neuntem Geburtstag, als diese plötzlich feststellt, dass sie durch eine winzige Bewegung ihrer Finger Dinge schweben lassen kann. Sky ist fasziniert davon, im Gegensatz zu ihren älteren Schwestern, die das gar nicht groß zu beeindrucken scheint.
Wie sich schnell herausstellt, haben die drei auch magische Fähigkeiten, die auch zum ersten Mal an ihrem neunten Geburtstag auftraten. Sie haben nur darauf gewartet, dass Sky endlich in das Geheimnis eingeweiht werden kann.

Nun ist es soweit und die einzige, mit der sie darüber reden dürfen und ihnen oft weiterhilft, ist ihre Oma, denn auch sie verfügt über diese Kräfte.
Lediglich, dass die Eltern nichts davon wissen dürfen, trübt bei Sky die Freude über die neugewonnene Fähigkeit.

Als die vier Schwestern sich in einen Kreis setzen, sich die Hände reichen, schließt sich auch der magische Kreis. Ein zauberhaftes Licht entsteht, denn jetzt sind alle vier Elemente vorhanden und keine andere Kraft kann ihnen auf diese Weise etwas anhaben.

Ein großes Ereignis steht bevor, auf das die vier Mädchen hinarbeiten, es ist der Musikwettbewerb an ihrer Schule. Jeden Tag üben sie jetzt dafür und werden immer besser, sodass beste Chancen auf den Hauptpreis, eine Reise nach London, bestehen.

Eines Abends erzählt die Großmutter ihren Enkelinnen von ihren Zauberkräften, die sie verlor, als sie ein kleines Mädchen war und eine gute Balletttänzerin. Leider gab es damals eine Mittänzerin, die neidisch auf sie war und zu allem Übel auch noch magische Kräfte hatte. Diese setzte sie allerdings nur mit bösen Absichten ein. Und so versuchte sie bereits vor vielen Jahren, die Großmutter der Vier ernsthaft zu verletzen. Als diese sich wehrte, verlor sie ihre Kräfte. Die Großmutter ahnt jedoch nichts davon, dass diese Person von damals sich wieder in ihrer Nähe aufhählt. Könnte diese Person vielleicht die Großmutter von Verena sein, die mit ihren vier Enkeltöchtern in eine Klasse geht?

Zur gleichen Zeit hat Flame einen Alptraum, in dem ihnen eine Frau in Großmuttters Alter beim Konzert schwer zusetzt, sodass alles schief geht. Sie wacht schreiend auf, doch durch den magischen Kreis ihrer Schwestern kann Flame die Angst genommen werden.

Es dauert gar nicht lange und da wird aus der Ahnung Gewissheit: es ist nun sicher, dass Grandma mit ihren Vorahnungen recht behalten hat und diese Frau tatsächlich die berüchtigte Glenda von damals ist - der Gedanke daran lässt Grandma erschauern.

Als endlich der große Tag gekommen ist und der Musikwettbewerb an der Drysdaleschule beginnt, sind die Schwestern sehr aufgeregt. Sie ahnen, dass Verena und ihre Großmutter nichts Gutes im Schilde führen.
Das Konzert beginnt. Kaum haben die Schwestern angefangen zu spielen, reißt bei Flora eine Cellossaite und verletzt sie im Gesicht, Marina und Sky haben pochende Kopfschmerzen. Doch die vier geben nicht auf und beginnen noch einmal von vorn. Und sie tun das einzig richtige: Sie versuchen während des Spiels ihren magischen Kreis zu schließen, um die böse Magie fernzuhalten...

Sheridan Winn zeigt in ihrem Kinderroman, dass der Zusammenhalt zwischen Menschen, hier zwischen den vier Schwestern Flame, Marina, Flora und Sky, eine Kraft erzeugt, die gegen alle Anfeindungen von Außen bestehen kann. Wenn man sich gegenseitig unterstützt, wird jeder einzelne stark und auch die Schwächeren können mitgetragen werden. Dazu kommt, dass hier mal wieder klar wird, wie wichtig eine intakte Familie für Kinder ist, in der sie sich geborgen und geliebt fühlen. Klar zeigt Scheridan Winn auf, dass es Kinder gibt, die ihre Einsamkeit durch Intrigen und Gemeinheiten zu kompensieren versuchen. Allein gelassen mit ihren Gefühlen und einem mangelnden Selbstwertgefühl bleibt ihnen oft als Ausweg nur, das Glück der anderen zu torpedieren. Akzeptabel ist das freilich nicht und wird hier auch nicht als solches dargestellt. Doch Kinder können auf diese Weise lernen, schwierig nachzuvollziehende Verhaltensmuster entsprechend einzuordnen und eine andere Perspektive beziehen.

Als fesselnder Ankerpunkt findet sich in dieser Geschichte zudem noch das faszinierende Spiel der magischen Kräfte. Geschickt baut Sheridan Winn diese in ihrer Geschichte über geschwisterlichen Zusammenhalt ein. Der magische Kreis ist im übertragenen Sinne eine Einheit, der keine Macht etwas anhaben kann.

Fazit:

Das Kinderbuch „Vier zauberhafte Schwestern" von Sheridan Winn ist unterhaltsam erzählt und überzeugt durch die vier Hauptdarstellerinnen, die gerade wegen ihrer magischen Kräfte sehr facettenreiche Charaktere sind. Ihre Gemeinschaft und die Kraft des magischen Kreises lassen den Leser in eine fesselnde Phantasiewelt abtauchen, in der alles möglich werden kann.

Nicole Köchling

 

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