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Ein verzauberter Film, eine sprechende Rennmaus und ein Rätsel, das zu lösen ist – die Mischung stimmt, die Umsetzung braucht ein wenig Pepp.

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Fesselnd geschrieben, hier und da ein wenig zu lang und die Reime der Rennmaus überhaupt nicht überzeugend.

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Julian Hübecker
Von griechischen Sagen und einem verzauberten Film

Buch-Rezension von Julian Hübecker Jul 2020

Homer Pym kann es nicht glauben, als seine Rennmaus Bibi Zwo plötzlich anfängt zu reden, und er dann auch noch in den Film seines jahrelang vermissten Vaters gezogen wird. Hier entdeckt er das Unglaubliche: Sein Vater ist dort gefangen! Wie soll Homer ihn nur befreien? Gemeinsam mit Bibi Zwo und seinen besten Freunden macht er sich auf die Suche nach einer Lösung…

„Die Buchstaben, die Sätze streiften ihn wie ein Streicheln, zogen ihn hoch … rissen ihn mit.“

Fünf Jahre ist es nun her, dass Homers Vater spurlos verschwand. Er steckte gerade mitten in der Produktion eines Film zur griechischen Sage um Odysseus, als er eines Tages die Garage betrat, wo er an allem arbeitete, und nie mehr heraus kam. Seitdem ist nichts mehr, wie es mal war – Homers Mutter vernachlässigt sich und ihren Sohn vor Trauer, und Homer selbst fehlt eine Vaterfigur, nun, wo er älter wird.

Nur seine besten Freunde Lylou und Sascha wissen ihn abzulenken und ein Lächeln in sein Gesicht zu zaubern. Gemeinsam mit der Rennmaus Bibi Zwo auf der Schulter erleben sie die besten Abenteuer. Dass Bibi Zwo eine besondere Rennmaus ist, wird Homer klar, als sie auf einmal zu sprechen beginnt. Damit nicht genug, scheint sie auch über das Verschwinden von Homers Vater Bescheid zu wissen.

Als sie Homer in die Garage lockt (die seit dem Verschwinden eigentlich tabu ist), werden die beiden auf einmal in eine fremde Welt gesogen, wo Minotaure neben allerhand kuriosen menschenähnlichen Gestalten leben und ein großes Zirkuszelt im Zentrum des Geschehens ist. Genau dort findet er eine Frau mit welligem Haar, in dem ein Boot wie auf einem wilden Ozean schippert. Als Homer genauer hinschaut, stellt er erschrocken fest, dass genau auf diesem Boot sein Vater festsitzt. Doch ehe er ihn befreien kann, wird er zurück in die reale Welt katapultiert.

Wie sollen Homer und seine Freunde es nun schaffen, den verlorenen Vater zurückzuholen? Die Lösung scheint nicht nur Bibi Zwo zu sein, sondern auch ausgerechnet ein Junge in einer Psychiatrie und ein Schwein – na, ob das gut geht?

Ein schöner Einstieg in ein großes Abenteuer

Die Geschichte beginnt mit der Situation, dass der Vater bereits seit fünf Jahren verschwunden ist und eine verlorene Familie zurücklässt. Es ist schade, dass zwischen dem tragischen Verlust und dem Abenteuer um die Suche so viel Zeit vergangen ist. Brisanter wäre eine kürzere Zeitspanne gewesen, die auch glaubhafter das Sich-Offenbaren von Bibi Zwo sowie anderer Gestalten erklären würde.

Homer Pym ist ein lieber, vielschichtiger Junge, dem man sein Alter von 12 Jahren abnimmt und der dadurch authentisch wirkt. Das gleiche gilt für seine Freunde, die nicht aalglatt daherkommen, sondern auch mal Reibereien haben. Bibi Zwo ist eine sinnvolle Ergänzung, die in einem Punkt gewaltig nervt: Sie spricht nur in Reimen. Generell ist das ein schönes Stilmittel, um ein wenig Abwechslung einzubringen. Ob es nun aber an den Autorinnen oder der Übersetzung liegt: Die Reime sind so grottig, dass sich einem jedes Mal die Zehennägel hochrollen. Die Rennmaus ist ein sehr wichtiger Charakter, dem mehr Persönlichkeit hätte verliehen werden müssen. So wirkt sie schon fast roboterhaft mit ihren stakkatoartigen, schiefen Reimen – dann doch lieber normale Sprache.

Fazit:

Bis auf den Ausrutscher von Bibi Zwos Sprache und ein wenig überflüssige Länge zwischendurch hat das Buch überzeugt. Homer Pym und der Junge aus dem Film ist eine zauberhafte Geschichte, die Humor, Fantasy und Abenteuer miteinander vereint.

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