Lach mal, kleiner Schmollmops

Erschienen: Januar 2021

Bibliographische Angaben

Illustrationen von Alexandra Helm; Hardcover, 32 Seiten

ISBN: 9783480236961

Couch-Wertung:

90%
Idee
Bilder
Text

Idee

Eine niedliche Idee und Umsetzung zum Thema Schmollen. Der Schmollmops ist genau das richtige Tier, um es zu verbildlichen.

Bilder

Leicht verständlich und mimisch sehr gut illustriert.

Text

Kurze, verständliche Sätze zum perfekten Nachverfolgen.

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Julian Hübecker
Schmollen darf jeder mal!

Buch-Rezension von Julian Hübecker Mär 2021

Mama und Papa Mops wissen nicht weiter: Ihr kleiner Sohn schmollt die ganze Zeit, dabei wollen sie ein schönes Familienfoto für Opa Mops‘ Geburtstag machen. Verschiedene Tiere haben Ideen, wie sie den Schmollmops doch noch zum Lachen bringen können.

„Lach mal, sagt Mama Mops und stupst den kleinen Schmollmops mit ihrer flachen Nasenspitze an. Aber der kleine Schmollmops schüttelt den Kopf.“

Was hat der Schmollmops denn nur? Weder Futter noch ein Ball, das Körbchen oder das Spielen im Schlamm können Abhilfe schaffen. Das Eichhörnchen versucht es mit Kitzeln, der Spatz mit dem „Kuckuck!“-Spiel, und der Igel drückt dem Mops einen pieksigen Kuss auf die Wangen. Doch mehr als ein zuckender Mundwinkel oder ein wedelndes Schwänzlein bekommen die Tiere nicht als Reaktion. Gibt es noch eine andere Lösung?

Schlechte Laune darf auch mal sein

Wer kennt das nicht? Manchmal stimmt einfach nichts und die schlechte Laune zieht sich durch den ganzen Tag – und auch Kinder sind nicht davor gefeit. Papa Mops gibt da auch genau die richtige Antwort drauf: „Man kann nicht immer gute Laune haben“ und „Wir haben dich trotzdem lieb, kleiner Schmollmops. Ob du lachst – oder eben nicht.“ Und das ist auch wichtig zu kommunizieren: Nur wenn man mal schlechte Laune hat und dies zwangsläufig auch Mitmenschen mitbekommen, heißt das nicht, dass man dann weniger lieb gehabt wird. Zum Schluss gibt es noch eine witzige Begründung für die schlechte Laune vom Schmollmops.

Gelungen sind auch die großformatigen Illustrationen, die die Mimik des Schmollmops klar erkennen lassen. So können die Kleinsten verfolgen, wie der kleine Mops auf die Versuche der Tiere, ihn zum Lachen zu bringen, reagiert. Als zusätzlichen Mitmacheffekt werden die kleinen Leser dazu aufgefordert, den Mops zu kitzeln, Grimassen zu schneiden oder ganz schief zu singen. So wird die Geschichte zu einem witzigen Zeitvertreib.

Fazit

Was tun, wenn jemand schmollt? Lach mal, kleiner Schmollmops bietet witzige Ideen und eignet sich auch sehr gut, um dem einen oder anderen schmollenden Mitleser ein Lächeln auf die Lippen zu zaubern.

 

Lach mal, kleiner Schmollmops

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