Mortina: Schwindelei zur Ferienzeit

Erschienen: Mai 2021

Bibliographische Angaben

übersetzt von Knut Krüger; Hardcover, 48 Seiten

Band von 4 aus der Mortina-Reihe

ISBN: 9783423763288

Couch-Wertung:

90%
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Die Illustrationen sind mit Liebe zum Detail gestaltet.

Bilder

Ansprechend, passend zu den Zeichnungen formulierte Sätze, die aber nicht für Kinder geeignet sind, die gerade erst lesen lernen. Zum Vorlesen ideal!

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Sandra Dickhaus
Ein Zombiemädchen macht Urlaub und rettet nebenbei die Villa ihrer Verwandten

Buch-Rezension von Sandra Dickhaus Sep 2021

Mortina hockt hinter einer Zimmerpflanze und belauscht ihre Tante Dipartita, während diese mit ihrer Schwester über eine Einladung zur Villa Franzola am See der Geheimnisse spricht. Dabei zeigt sich Mortinas abnehmbares Ohr als sehr praktisch, um näher heranzugehen, ohne direkt gesehen zu werden. Gegen einen Urlaub hat Mortina nichts, sie war noch nie dort und der Ort soll geheimnisvolle Kräfte haben. Und endlich ist es soweit, die Familie macht sich auf, um nach Jahren, nein, nach Jahrhunderten ihre Ferien woanders als Zuhause zu verbringen. Alles könnte so schön sein, bis ein merkwürdiger Mann auftaucht, der ein „Haus zu verkaufen, Anwesen ist unbewohnt“- Schild aufstellt. Tante Megera ist außer sich. Was soll sie nur tun? Doch Mortina findet bestimmt einen Weg, wenn auch keinen so herkömmlichen …

Ein Zombiemädchen und ihre bucklige Verwandtschaft

Wer Mortina und ihre bucklige Verwandtschaft noch nicht kennt, hat so einiges verpasst. Mortina ist ein Zombiemädchen und lebt in einem Schloss am Dorfrand. Hier macht sie sich zum ersten Mal auf, um Urlaub zu verbringen. Locker und eher komisch als gruselig präsentiert die Autorin, die auch zugleich die Illustrationen angefertigt hat, die schon verstorbenen und doch sehr blassen Gestalten. Dabei sind Text und Zeichnungen untrennbar miteinander verbunden, da sich beides ergänzt. Zu jeder Illustration gibt es passende Anmerkungen, die in einer anderen Schriftart abgedruckt sind. Zum Vorlesen und gemeinsam die Bilder anzuschauen eignet es sich hervorragend. Wer es selbst lesen möchte, braucht noch ein bisschen Übung, meistert es aber dann mit Sicherheit recht schnell.

Die Charaktere der verstorbenen Familie sind skurril und haben alle ihre Eigenheiten. Tante Dipartita, mit der Mortina zusammen lebt, achtet auf die richtige Etikette; ihr Cousin Dilbert ist noch immer hochnäsig, zeigt sich dann aber doch hilfsbereit; Tante Megera, die Mortinas Zaubertrank und ihren Ideen nicht so ganz trauen mag; und Menschen, die sich doch recht leicht täuschen lassen. Dies ist genau das richtige Abenteuer, wenn die eigene Ferienzeit ansteht.

Fazit

Ein Zombiemädchen, das keineswegs gruselig, sondern zum Liebhaben geschaffen ist, möchte Ferien machen und erlebt mal wieder ein neues Abenteuer. Ein Buch, für das man sich Zeit nehmen sollte, um die Details auf den Illustrationen, durch das es lebt, anzuschauen.

Mortina: Schwindelei zur Ferienzeit

Mortina: Schwindelei zur Ferienzeit

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