Fanny Cloutier - Das Jahr, in dem mein Leben einen Kopfstand machte

Erschienen: Juli 2020

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen unter dem Titel Fanny Cloutier: L'année où j'ai failli rater ma vie; aus dem Französischen von Anne Braun; Illustrationen von Marianne Ferrer: Hardcover, 384 Seiten

ISBN: 9783743207646

Couch-Wertung:

95%
Idee
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Idee

Fanny ist ein lustiger, anstrengender und super kreativer Teenager – die volle Bandbreite einer Heranwachsenden.

Bilder

Außergewöhnliches und buntes Buch, in dem es viel zu entdecken gibt.

Text

Aufgelockerte kurze, teils witzige Texte regen auch jeden Lesemuffel zum Reinschauen an.

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Alexandra Fichtler-Laube
Ein Tagebuch der anderen Art

Buch-Rezension von Alexandra Fichtler-Laube Okt 2020

Fanny und ihr Vater leben zusammen in Montreal. Ihre Mutter ist verunglückt, als sie noch sehr klein war. Ohne weitere Familie oder viele Bekanntschaften haben die beiden sich in ihrem gemeinsamen Leben eingerichtet. Ihr Vater ist vorhersehbar und ängstlich und bevorzugt die immer gleichen täglichen Abläufe und verbringt viel Zeit mit Tüfteleien und Erfindungen. Fanny, auf der anderen Seite, ist ein aufbrausender, kreativer und sehr emotionaler Teenager. Am Tag an dem sich alles verändert und ihr Vater plötzlich spontan wird, beginnt Fanny ein Tagebuch, das lustig, verrückt und gestalterisch anspruchsvoll ist.

Schreiben bedeutet, lautlos zu schreien

Von einem Tag auf den anderen beschließt Fannys Vater, einen jahrzehntelangen Traum wahr werden zu lassen und sich in Japan einen Namen als Erfinder zu machen. Fanny wird dafür zu einer Familie verfrachtet, die sie noch nie gesehen hat, geschweige denn von deren Existenz sie wusste.

Sie lernt ihre unnahbare Tante Lorette kennen, die Schwester ihrer Mutter, deren Mann Andre und ihren Cousin Henri, der Fanny schon mit seiner bloßen Anwesenheit zur Weißglut bringt. Das Tagebuch hilft ihr dabei, ihren Gedanken und Gefühlen, ihrem Schmerz und ihrer Unsicherheit Ausdruck zu verleihen.

Nachdem sie ihre Schulpausen in der Schulbücherei oder auf der Mädchentoilette verbringt, um nicht als die ‚einsame Neue‘ zu erscheinen, freundet sie sich mit einer anderen Außenseiterin, Leonie, an. Auch Henri stellt sich als nicht so unausstehlich heraus, wie anfangs gedacht und gemeinsam begeben sie sich auf die Suche nach Antworten auf Fragen, die so nie zuvor gestellt wurden: Warum wusste sie nichts von ihrer Familie? Und wie ist ihre Mutter eigentlich gestorben?

Sehr ansprechend gestaltetes Tagebuch

Fanny Cloutier ist ein außergewöhnlicher Charakter und ihr Tagebuch steht dem in nichts nach. Ein farbenfroher Mix aus Schrift, Bildern, Zeichen und Blättern zum Entfalten machen dieses Buch zu einem ebenso haptischen, wie auch künstlerisch anspruchsvollem Erlebnis.

Fannys Texte sind ernst, lustig und verrückt und zeigen eine Heranwachsende, die vor vielfältigen Veränderungen in ihrem Leben steht, die ihre eigenen Vorurteile immer öfter in Frage stellen muss und dann mutig und selbstbewusst ihren Weg geht.

Fazit

Das Tagebuch der Fanny Cloutier ist ein witziger und spannender erster Band einer Reihe um ein Mädchen, das wagemutig und äußerst originell ihr Teenagerleben navigiert. Dabei ist das Buch optisch sehr schön gestaltet und lädt sofort dazu ein, darin herumzublättern und eignet sich sicherlich gut für Lesemuffel und unbedingt für künstlerisch interessierte Leser*innen.

Fanny Cloutier - Das Jahr, in dem mein Leben einen Kopfstand machte

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