Der Grolltroll ... grollt heut nicht!?

Erschienen: August 2019

Bibliographische Angaben

Stephan Pricken (Illustrator)
aprilkind (Draft Writer)

Couch-Wertung:

85%
Idee
Bilder
Text

Idee

Der freundlich-grimmig liebenswerte Plüschtroll erlebt, das auch seine Freunde mal grollen können, wer hätte das gedacht.

Bilder

Der Groll ist niedlich wie gewohnt und zum Glück auch oft genug grollig, denn dann ist er einfach noch viel niedlicher.

Text

Wenige Absätze, gemütlich im Märchenstil formuliert, bildet der Text einen stabilen Rahmen für die emotionalen Wutgewitter vom Groll und seinen Freunden.

Leser-Wertung

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Sigrid Tinz
Trotzmonster Grolltroll will kein Grolltroll mehr sein

Buch-Rezension von Sigrid Tinz Aug 2019

Wer den Grolltroll nicht kennt, aus dem ersten Band, der lernt ihn schnell kennen in diesem zweiten:  „Gleich hinter dem Wald, erst ein paar Schritte geradeaus, dann einmal linksrum und zweimal rechtsrum, wohnt ein kleiner Troll, seine Freunde nennen ihn Grolltroll. Denn er kann grollen wie kein anderer. Wenn er wütend ist, wirft er sich auf den Boden, dass die Erde wackelt. Und tobt, dass die Fetzen fliegen und brüllt, dass allen die Ohren sausen.“

Heute allerdings, am Anfang der Geschichte, machen der Grolltroll und seine Freunde ein Picknick und er lacht und freut sich und ist gut gelaunt und fröhlich.

Der Grolltroll ist fröhlich ...

Das ist fast ein bisschen schade. Denn der Grolltroll sieht grolliger viel niedlicher aus, als wenn er sein glattes Gutelaune-Gesicht hat. Aber – man könnte sagen – zum Glück geht genug schief, so dass er nach und nach doch ins Grummeln und Grollen kommt.

Beim Wolkenbilder raten witzeln seine Freunde darüber, die Wolken säen aus wie er früher, wie ein Grolltroll. Der Grolltroll selbst findet das gar nicht lustig. Grrr…

Aber, er hat sich vorgenommen nicht zu grollen, also tief einatmen und dann geht es schon wieder. Es geht auch wieder, als ihm die Freunde nur ein paar Krümel vom Picknickkuchen übrig lassen. Als er den Ball aus Versehen in einen Baum schießt. Als ihm eine Krähe mitten auf die Nase kleckst. Und als er sich dann im Bach das Gesicht  waschen will und  ein Frosch so reinspringt, dass er klatschnass wird.

… bis ihm doch der Kragen platzt

Und als sich dann seine Freunde vor Lachen biegen, dann kommt – endlich – der Auftritt, das Grolltrollgewitter, wie wir es schon in Band 1 erlebt haben. Er tobt und wütet, spuckt Gift, Feuer, Galle und Blitze. Bis er nicht mehr kann.

Diesmal sind es seine Freunde, die sich entschuldigen. Haben sie ihn doch ausgelacht und damit überhaupt erst zum Platzen gebracht. Sie beschließen ihm zur Versöhnung Apfelmus zu kochen. Aber alles geht schief – und jetzt würden eigentlich auch auch Hase, Igel, Maus, Vogel und Frosch gerne grollen – sie können es aber längst nicht so gut wie der Grollmeister Grolltroll. Der lacht alles weg und am Ende sind sie wieder beste Freunde und futtern Apfelmus.

Aber am Ende ist alles gut

Die Bilder sind wie in Band 1 liebevoll, bunt und detailreich, mit niedlichen ausdrucksvollen Figuren  und natürlich immer im Mittelpunkt: Der Grolltroll, an dessen Mimik und Körpersprache und an seiner gesamten grolligen, niedlichen, pummeligen Zotteligkeit man sich nicht sattsehen kann.

Fazit:

Hat der Grolltroll in Band 1 durch seine muffelige Art alle Freunde vergrault, gibt er sich nun Mühe, anders zu sein. Nur: manchmal geht’s halt nicht, das merken auch seine Freunde und die sind am Ende viel grolliger als er. Aber auch hier löst sich die bunt bebilderte Geschichte wieder in aller Freundschaft auf, so ist das Leben, Ärger ist normal. Und irgendwann ist er hoffentlich wieder verraucht, wenn man sich ein bisschen Mühe gibt, miteinander verständnisvoll zu sein.

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